Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-164159
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-169798
Katholicis mus. 
des 
Sina. 
489 
nach dem Muster der Madonna del Popolo in Rom enti 
worfen, liesz er sich in den Palast bringen, um es auch 
seinen Frauen zu zeigen. Die Christen schlossen nun wohl 
hieraus mehr als zu schließen war; aber sie brachten es 
doch immer sehr weit: nach dem Tode.Akbars im Jahre 
1610 empfingen 3 Prinzen aus königliche1n Geblüte feierlich 
die Taufe. Auf weiszen Elephanten ritten sie nach der 
Kirche: mit Trompeten: und Pauteuschall empfing sie Pater 
Hieronymus.I Allniählich  obwohl auch hier wechselnde 
Stimmungen eintraten, je nachdem man politisch mit den 
Portugiesen mehr oder minder gut stand  schien es mit 
dem Christenthume zu einer gewissen Festigkeit kommen zu 
wollen. 1621 ward ein Collegium in Agra gegründet, eine 
Station in Patna. Noch im Jahre 1624 machte der 
Kaiser Dfchehangir Hoffnung sebst überzutreten. 
Zu derselben Zeit waren die Jesuiten auch schon in 
Sina vorgedrungen. Der tunstfertigen, wissenschaftlichen 
lesenden Bevölkerung dieses Reihes suchten sie durch die 
Erfindungen des Occidents, durch Wissenschaften bei: 
zukommen. Den ersten Eingang fand Ricci dadurch, dasz 
er Mathematik lehrte, dasz er sich geistigibedeutendere 
Stellen aus den Schriften des Confucins aneignete und sie 
recitirte: Zutritt in Peking verschasfte ihm das Geschenk 
einer Schlaguhr, das er dem Kaiser machte: in dessen 
Gunst und Gnade hob ihn dann nichts so sehr, als daß 
er ihm eine Landkarte entwarf, durch welche alle Versuche 
dersSinesen in diesem Fache bei weitem übertroffen wurden. 
Es bezeichnet Ricci, daß er, als der Kaiser zehn solcher 
Juvencins
        

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