Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-158108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-159368
Erweiterung 
des 
Kirchenstaatcs. 
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len.7 Den Verwnndeten pflegten die Frau und die 
Schwester desselben: die Schwester kochte ihm seine Speis 
sen, um ihn vor Gift sicher zu stcs11eu: des Papst ließ 
sein Haus bewachen, um den Schwiegersohn vor dem 
Sohne zu schützen. Vorkehrungen, deren Cesar spottete. 
Er sagte: ,,was zu Mittag nicht geschehen, wird sich auf 
den Abend thun lassenU: als der Prinz schon wieder in 
der Besserung war, drang er in dessen Zimmer ein, trieb 
die Frau und die Schwester hinaus, rief seinen Henker 
und ließ den Ungliicklichen erwürgen. Denn auf die Pers 
son seines Vaters, in dessen Dasein nnd Stellung er 
nichts als das Mittel erblickte, selber mächtig und gross zu 
werden, war er nicht gemeint im Uebrigen die mindeste 
Rücksicht zu nehmen. Er tödtete den Liebling Alexanders, 
Peroto, indem sich dieser an den Papst anschmiegte, unter 
dem pontisicale11Ma1itel: des Blut sprang dem Papst ins 
Gesicht. 
Einen Moment hatte Cesar Rom nnd den Kirchen: 
staat in seiner Gewalt. Der schönste Mann: so stark, 
daß er im sStiergesecht den Kopf des Stiers auf Einen 
Schlag herunterhieb: freigebig: nicht ohne Züge von Große 
artigkeit: wollüstig: mit Blut,besudelt. Wie zitterte Rom 
vor seinem Namen. Cesar brauchte Geld und hatte Feinde: 
1. Diakio de sebastiar1o de Branca c1eTe1ini: MS bibl. Barb. 
v.1103 zählt die GrcuelthatenCesars folgender Gestalt auf: II primo, 
il kratell0 ehe Si ebinmav9. lo kirren c1iGanclia, 1o fees: buttak in 
same: fees ammazzare to eogna.to, ehe ers. tig1io del duckt di Cs.s 
1abkia, er8.10 piu bel1o jov9.oe ehe mai Si vecjesse in Roma: ans 
com fees ammazz8re Vitellozzo della eint: di eaSte1lo et eka1o 
Pia v8lentbuomo ehe fasse in que1tempo. Den Herrn von Faenza 
nennt er Io piu helle tig1io del mondo. Mk
        

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