Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-158108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-163711
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Buch 
Staat 
und 
Hof. 
tilgt. 
neben 
Man folgte einer Jdee, die man 
der man keine andere anerkannte. 
allein gelten liess, 
Es ist die items 
liebe die sich in der Kirche die Herrskhaft erworben, die 
den Staat zu einem Organ der Kirche gemacht hat. Diese 
Jdee des modernen Katholicisnms durdhdringt alle Adern 
des Lebens in seinen verfä;iedensten Richtungen. 
Veränderung 
der 
geki7igen 
Richtung 
überhaupt. 
Denn man darf nicht etwa glauben, nur der Papst 
sei von diesem Geist beherrscht worden: in jedem Zweige 
thut sich am Ende des Jahrhunderts eine Richtung hervor, 
derjenigen entgegengesetzt welkhe den Anfang desselben be: 
zeichnete. 
Ein Hauptmoment ist, dasz das Studium der Alten, 
Von dem damals alles ausgegangen, nunmehr unendlich 
zuriickgetreten war. Auch jetzt erschien wieder ein Aldns 
Manutius zu Rom und wurde Professor der BeredtsaIn: 
keit. Aber weder für sein Griechisch noch selbst für sein 
Latein fanden sich Liebhaber. Zur Stunde seiner Vorle: 
snngen sah man ihn mit einem und dem andern seiner 
Zuhörer vor dem Portal der Universität aus und ab ge: 
heil: es waren die einzigen welche ihm Theilnahme bei 
Wiesen. Wie hatte das Studium des Griechischen im An: 
fange des Jahrhunderts so unglaublichen Fortgangs Am 
Ende desselben gab es in Jtalien keinen namhaften Helle: 
nisten mehr. 
Nun möchte ich diesz nicht durchaus als Verfall be: 
zeichnen: in gewisser Beziehung hängt es mit dem nothi
        

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