Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-158108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-163180
Gregor 
XIII. 
433 
Ausdehnung und Erneuerung Von lehensherrlichen Rechten, 
san die man kaum noch gedacht hatte, in Antrag. Er gab 
an, ein großer Theil der Schlösser und Güter der Baume 
des Kirchenstaates sei dem Papste heimgesallen, die einen 
durch den Abgang der eigentlich belehnten.Linie, die an: 
s.:dern, weil der Zins, zu dem sie verpflichtet, nicht abge: 
tragen worden.1  Nichts konnte dem Papste, der schon 
einige ähnliche Güter durch Heimsall oder um Geld er: 
.worben, gelegner kommen. Er schritt sogleich ans Werk. 
Jn den Gebirgen von Romagna ertrisz er Castelnovo den 
Jsei von Cesena, Corcana den Sassatelli von Jmola. Lon: 
zano auf schönem Hügel, Savignano in der Ebene wur: 
den den Rangonen von Modena confiscirt. Alberto Pio 
trat Bertinoro freiwillig ab, um den Process zu vermei: 
den, mit dem ihn die Kammer bedrohte; allein sie be: 
gnügte sich nicht damit: sie entriß ihm auch noch Be: 
rucchio und  andere Ortschaften. Er präsentirte hieraus 
seinen Zins alle Peterstage, doch ward derselbe niemals 
wieder. angenommen. Diesz geschah allein in der Ro2 
1nagna. Eben so verfuhr man aber auch in den übrigen 
Provinzen. Nicht allein Güter, von denen die Lebens: 
pflicht nicht geleistet worden, nahm man in Anspruch: es 
gab andere die ursprünglich den Baronen nur verpfändet 
worden: längst aber war dieser Ursprung in Vergessenheit 
1. DiSpacci0 Ä. Tiep0lo 12Gkec1t1. 1579. ,,I1 commisSario 
de1la.c8.mera attende c:ot1 molta di1igentia aritrovareerivedere 
sckittuke per rjcuperare quanto dal1i ponteiici passati Si S state 
ob1igato o dato in pegno ad a1cu110, es vedendo ehe S. sL gli 
assentisse vo1ontieki, non la sparagna o p0rta rispetto ad als 
ouno.U 
PTpste. 
28
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.