Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-158108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-162555
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Buch III. 
Die PäpfkE 
u In d. 
Mitte 
16 
Jahskh, 
geisterte Ausrnfungen können bei aller Weltlichkeit des mai: 
ländifchen Adels doch unmöglich ohne Grund gewesen sein. 
Der Herzog von Saooyen wünschte dem Erzbischof feier: 
lich Glück zu dem Erfolge seiner Bemühungen. Auch für 
die Zukunft suchte dieser nun seine Anordnungen festzu: 
stellen. Eine Congregation sollte die Gleichförmigkeit des 
Ritns behaupten; ein besonderer Orden der Gewidmeten, 
genannt Oblati, von regularen Clerikern, verpflichtete sich 
zu dem Dienste des.Erzbischofs nnd seiner Kirche; die 
Barnabiten empfingen neue Regeln, und seitdem haben 
sie sich zuerst hier, dann allenthalben wo sie eingeführt 
wurden, die Bischöfe in ihrer Seeiforge zu unterstützen 
angelegen sein lassen.I Einrichtungen welche die rönIi: 
schen im Kleinen wiederholen. Auch ein Collegium Hei: 
veticum zur Herstellung des Katholicismus in der Schweiz 
ward zu Mailand errichtet, wie zu Rom ein Germanicum 
für Deutschland. Das Ansehen des römischen Papstes 
konnte dadurch nur um so fester werden. Borromeo, 
der ein päpftliches Biene nie anders als mit unbedeckte1n 
Haupt in Empfang nahm, pflanzte die nemliche Ergebeni 
heit feiner Kirche ein.  
Jndesz war Pius V auch in Neapel zu ungewolsin: 
tem Einfluss gelangt. Gleich am ersten Tage seines Pan, 
tificats, hatte er Tomaso Orfino da Foligno zu sich gern: 
sen nnd ihm eine reformireude Vifitation der römischen 
Kirchen ausgetragen. Nachdem sie vollendet war, ernannte 
er denselben zum Bischof von Strongoli und schickte ihn 
1. Nipamonte 857. Er nennt die ersten Stifter Beccaria, Fuss 
ratia und Morigia. Ginssano hat P. 442 die gewöhnlichen Namen.
        

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