Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-158108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-161495
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Buch IlI 
Die 
PäpiTe 
Um 
Mitte 
16JahVhi 
diesen seinen Feinden zwei .oder drei, durch eigene oder 
fremde,.Hand auf die Seite zu schaffen.W Mendoza 
meint, dann werde man in Rom alle Spanier tödten: 
man werde das Volk insgeheim dazu aufreizen, und die ge: 
schehene That nachher mit der unaufhaltsamen Wuth dessels 
den entsihuldigen.  
An eine Versöhnung war nicht zu denken. Man 
hätte sich dazu der Tochter des Kaisers zu bedienen ge: 
wünscht. Allein sie hatte sich in dem Hause der Farne: 
sen nie gefallen: sie verachtete den um vieles jüngeren 
Gemahl: dem Gesandten enthiillte sie ohne Schonung des, 
sen schleZ;te Eigenschaften: sie sagte, sie wolle eher ihren: 
Kinde den Kopf abschneiden, als ihren Vater um etwas 
bitten, das ihm mifzfallen könne. 
Die Correspondenz Mendoza7s mit dem Kaiser liegt 
vor mir. Nicht leicht mag es etwas geben was dem Jn2 
halt dieser Briefe an tiefgegründetem, von beiden Seiten 
zuriickgehaltenem, beiden Theilen offenbarem Hasse gleikh 
käme. Es ist ein Gefühl von Ueberlegenheit darin, das 
sich mit Bitterkeiten erfüllt. hat: von Verachtung, die doch 
auf ihrer Hut ist: von Misztrauen, wie man es gegen einen 
eingewohnten Uebelthäter hegt. 
S1nhte der Papst in dieser Lage der Dinge einen 
Rückhalt, eine Hülfe, so konnte sie ihm allein Frankreich 
gewähren. . 
In der That finden wir ihn zuweilen in Gegenwart 
I. Mend0c;a. al Emp. ,,DOJ Hemanclo proourara de asegms8.r 
su viele. come mejok pudic1se, hecba11c1o a parte das o tres di 
estos o par so m9.no o par m9.n0 de otros.II
        

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