Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lorenzo de' Medici il Magnifico
Person:
Reumont, Alfred von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-151319
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-153142
Picos,z 
und 
praktische 
philosophische 
Arbeiten. 
117 
ganz den Wissenschaften, und die Mittel, welche ihm das 
Sammeln ansehnlicher Vüchers1hähe ermöglichten, .slossen zu: 
gleich reichlich den Bedürstigen zu, wobei sein anhänglicher 
Freund Benivieni ihm mit seinem Rathe zur Hand war. Er 
verbrannte seine lateinischen Dichtungen, die er in sünf Büchern 
AEsammelt Polizian zur Correctur zugestellt hatte. Dieser hatte 
Einiges geändert, wie er sagte, nach dem Beispiel Dessen der 
die Sandalen der Göttin der Schönheit getadelt, da er an 
ihr selbst keine Ausstellung zu machen vermochte, und weil 
einige Verse ihm den Ritterstand zu verkünden schienen, 
während die übrigen von senatorischem und patricischem Rang 
waren. Polizian beklagte des Freundes Entschluß in einem 
ein griechisches Sinngedicht begleitenden Schreiben: er erinnere 
sieh nicht, sagte er, etwas anmuthigeres, zierlicheres, gefeilteres 
gelesen zu haben. Ihr thörichten Liebesgötter, so schloß das 
Epigramm, weshalb sloget ihr zu Pico hin, der ja der Musen 
Führer ist9 Weniger als mit den poetischen Versuchen und 
dem weitläufigen Commentar über Benivieni7s Canzone von 
der platonischen Liebe, welchen die damals Literatur und 
Wissenschaft in Florenz beherrschende Schule zu ihren be: 
dentendsten Leistungen gezählt zu haben scheint, war Polizian 
mit des Freundes Studien einverstanden, als dieser in der 
ländlichen Einsamkeit von Querreto über und gegen die 
Astrologie ein umsangreiches Werk schrieb, das einen Theil 
einer großen polemischen Arbeit über die dem Christenthum 
seindlichen Secten bilden sollte II. Er meinte es sei wegge: 
worsene Zeit: 
was 
dies 
haft zu schaffen du hierP Dein Stil, der beredte, 
G.1uklergeschlecht ift er dociI wahrlich zu gut.H 
II 
XLIX. 
IJjsputatj0nu1n des 
a. a. O. S. 214. 
ÄStr0l0gja 
Epjg1sa.n1m. 
graeca
        

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