Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsche Kunstgeschichte
Person:
Knackfuß, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-113929
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-116342
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Renaissa11ce. 
Die 
  ,  Ho.   Modellierungnund feinsten; Ton: 
 ; abstufnng die außerste Weichheit 
s i .s ZHJzs,,s;ss   und die vollste maler1sche.und 
 J, Eise  plastische Wirkung zu erreichen. 
     Ave: der künstlerische Geist ließ 
 z,      I  nach. Die legten künstlerisch 
    bedeutenden Kupferstecher der 
   ge  deutschen Renaissance gehörten 
H;   ,   7 IT; einer aus den Niederlanden 
        
I       X a aupt er e en, ev or 
 V    E de Bry, war 1528 geboren; 
H      1570 ließ et sich ais Kupfer: 
Z  s    H stecher nnd Buchhändler zu 
C  sie E:    j;s.s  Frankfurt nieder, wo er 1598 
 IF: s    statt. Die heilige Schrift, die 
     L , Götterlehre des Altertums, das 
. alltägliche Lehen lieferten dem 
    
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     hat er gesi,iiIckJen und die Werke 
 älterer Meister nachgebildet 
 Abt: a03 DexNaihkichtek. gAbbi 627Ji Zwei Söhne, 
Holzsdsnitt von Jost Ainman aus dein Kriegsbuch.   äT1  
waren seine Nachfolger; von diesen erscheint besonders der letztere noch als ein 
würdiges Glied der mit ihnen abschließenden Gruppe von Künstlern, die man 
unter dem Namen der deutschen Kleinnieister zusammenzufassen pflegt. 
Während so in Kupferstich und Holzschnitt bis zum Schlusse des 16. Jahr: 
hunderts und darüber hinaus noch ein echt deutscher Kunstgeist lebt, zeigen die 
Gemälde dieser Zeit der Mehrzahl nach eine vollständige Unterwürfigkeit unter 
die gleichzeitige italienische Kunst. Venedig, Parma, Rom waren die Orte, wo 
die deutschen Maler ihre Ausbildung suchten, und es läßt sich nicht leugnen, 
daß manche dort ganz Tiichtiges lernten. Wenn wir in ihren Werken auch nicht 
künstlerische Vertiefung finden, so besitzen dieselben doch in der Gefälligkeit der 
Formen, in dem Reiz der Farbe und in der weichen malerischeii Wirkung un: 
bestreitbare Vorzüge. Man braucht in der Belvedere:Galerie zu Wien nur ein: 
mal aus dem Saal, in welchem eine Anzahl von Geinälden der Spätrenaissance 
vereinigt sind, in den daneben liegenden Saal mit Bildern des 19. Jahrhunderts 
zu treten, um sich durch den Vergleich zu überzeugen, daß Meister wie 
Bartholomäus Spranger, Johann von Aachen, Johann Rotteiihamnier, wenn 
auch nicht gerade als Ksiinstler, so doch als Maler auf einer sehr achtbaren Höhe 
standen; wenn wir die. Bilder nach dem nialerischen Gesaniteindruck, nach dein
        

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