Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsche Kunstgeschichte
Person:
Knackfuß, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-113929
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-115193
Der Renaissanceftil 
im Kunsthandwerk. 
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Wie bei diesen Bechern eine   2s  
menschliche Figur als Trmkgesch1rr          
behandelt wurde, so bekamen in ;Tsssz7   J   
andere Farren die Gefäße die Ge:   J  ils   
stalt von natürlichen oder sabel: T:        ;  
haften Tieren CAbb. .505J. Uber:   J    
haupt wurde sehr häufig jede Er:     II   
innerung an eine herkömmliche       H; 
Gesäszforn1ausgegeben. Besonders   s     
solche Geschirre, welche weniger  T,    J s  
zum wirklichen Gebrauch als zum    ,s7sI     
bloßen Tafe1sehmuek bestimmt ;   es ,   
waren, bewegten sich in allen nur  J,     ers  jJsZkskT7 
erdenklichen Bildungen. Unter  ist   2:;Jj  
anderm sch1niickten die reichen  ,  is; s J  
Handelsherren ihre Tische gern  
mit AufsiiHen iuGesiq1t von von:  
ständig ausgerüsteten Seeschissen.   ss  
Mit großer Vorliebe ver:  
wertete die Goldsch1niedekunst  
fremdliindische Naturerzeugnisse,     Yz.,   
welche die Seefahrer mitbrachten.    
Straußeneier, Kokosniisse, die mit  Es      
zierlichen Schnitzereien bedeckt  Eis,  E    
wurden, und Scc:iiuscdeIii, be:     
sonders die unter dem Namen Ä     
Nautilus bekannte schöne große    , LsTJL9j  
Meerschneeke, wurden durch präch:      
tige Fassung in Gold und Silber  zu    H,  H; 
zu ebenso gesch1nackvollenwie eigen: js7ItTJ:si H    
artigen Prunkgefäszen verarbeitet       ,   
LAbb. 506J.     F;  Ä 
Unter den edleren nicht:   G     
1netallischen Stoffen, welche die   
Goldsch1uiede bei der Herstellung J  s 
und AuL3zierung ihrer Werke ver:   I ;s.E4hAIT;T, 
Wc11dctcU, Nahm der BcTgkkisiAIl 9lbb.504. Gicszkaune auHvcrgoldeten1Silberu1iteingelassencn 
jetzt eine hervorragende Stellung Pekrnkiketekpkd:ke2k. 
 Dieser sc1iss1sSi0ss bildete  
häufig den eigentlichen Körper der 
Gefäße, in Gesamtsorm wie in Orucnuentiernng gleich bewundernswiirdig ge: 
schnitten. Die Steinschneidekunst, die das Mittelalter nur in beschränktem Maße 
geübt hatte, kam in dieser Zeit überhaupt wieder sehr in Schwung. Sogar die
        

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