Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsche Kunstgeschichte
Person:
Knackfuß, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-107379
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-113787
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Die 
Renaissance. 
.  X     :  Canterbnry, den Bischof 
 A.      Fisher von Rochester. 
  J E is L.   sF1;,jYTss    Den Thomas Morus, in 
       s         dessen Hause er geistlich 
H    ; z    : ; 1    aufgenon1n1enward, malte 
         ,   er auch ein1nal mit seiner 
     ;  M ganzen Familie zusammen 
 J  il       auf einem großen Bilde. 
 J I     Z  D Dieses in Wasserfarben 
          lebensgroß ausgefiihrte 
 s J z, k   Gemälde ist verfchollen.i 
  J   Hi ,      K.  Aber der geistreiche erste 
     J wird im Baseler Museum 
  s        aufbewahrt. Als Es: 
 H 7  :   U H  schenkdesMorusanseinen 
          Freund Erasn1us brachte 
:         H0IbeiU selbst diesEZeiEhs 
 l77,sY.     J nung nach Basel als er in1 
   J   s.  sis kehrt ss.r sssss7PJs.       , 
i  Wiss     Jahrs1528 zudei:Sei:iis 
is     genheimkehrteCAbb.407J. 
  H,    I  :    Auch in Basel, wo er 
    HEFT  nunmehr,nach dengiinsti: 
It   :        gen Erfolgen der eng: 
     Hi lischen Reise, zwei Häuser 
       ankaufte, malte er zunächst 
.hcbdyJX    wiederPorträts.Jetg,tent: 
Abb.412. Bildnis der JaueScysuour. stand das herrliche Werk, 
Olgemälde Holbeins im Belvedcre zu Wien. das im BaseIer MIlseunz 
  vor allen andern Schöp: 
fungen des Meisters den Blick des Beschauers wie mit Zauber1nacht fesselt: das 
Bildnis von Holbeins Frau und zwei Kindern. Das ist der Triumph des geist: 
vollsten Realismus; die Kunst hat hier die ganze erhabene Einfachheit der Natur 
erreicht. Es erscheint alles so natürlich, als ob es gar nicht anders sein könne; und 
doch, wie wohl erwogen und abge1nessen ist das Kunstwerkl Aus einer ver: 
blühten Frau mit ziemlich plumpen Zügen, deren starke Biiste ein ganz schmuck: 
loses, nach der damaligen Baseler Mode sehr weit ausgeschnittenes Kleid um: 
schließt, und aus zwei ebenfalls äußerst schlicht angezogenen, zwar recht gesunden, 
aber durchaus nicht besonders rcizvollen Kindern ein so vollendet schönes Bild 
zu machen, das hat eben nur Holbein gekonnt CAbb. 408J.  In den nächsten 
Jahren malte der Meister auch wieder den Erasmus. J1n Baseler Museum 
finden wir ein höchst ausgezeichnetes kleines Medaillonbildnis desselben, das
        

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