Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Alterthums
Person:
Duncker, Maximilian Wolfgang
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-97730
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-106067
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PEIvponnksier. 
Die 
unermüdlich herbeigetragen, keine Hand blieb müßig, so daß die 
Mauer rasch emporwuchs. Sie war die einzige Hoffnung der Pei 
loponnesier II. ,Jn Korinth eilten die Hierodnlen der Aphrodite in 
das alte Heiligthum ihrer Göttin, auf der hohen Spitze von Akroi 
korinth, ihre Hülfe zu erflehen; mit ihnen zogen die Weiber von 
Korinth den Berg empor, ,,daß die Herrin von Kypros ihren Män: 
nern Liebe zum Kampfe für Hellas gegen die bogenschießenden Pers 
ser einflöße und die Akropolis vor ihnen reitet I. 
Wie stark die Mauer, wie zahlreich das Heer war, welches 
den Jsthmos sperrte, es gehörte mehr als Kurzsichtigkeit dazu, auf 
diese Stellung zu bauen. Sobald die persische Flotte im lako: 
nischen oder messenischen Busen, an der Küste von Elis Truppen 
landete, lief das Heer auseinander, um die Heimath z11 schützen; 
sobald eine stärkere Zahl von Landtruppen im Busen von Argos, 
welches der Perser wartete, ausgefchifft wurde, war die Stellung 
am Jsthmos nicht mehr haltbar. Um den Jsthmos zu halten, 
mußte man die persische Flotte schlagen, mindestens das Meer 
gegen dieselbe behaupten. Da die Hellenen der größeren Zahl 
und der größeren Beweglichkeit der feindlichen Schiffe nur die Be: 
schränkung des Kampfplat,zes entgegenstellen konnten, bot ihnen der 
saronische Busen weniger Vortheile als die Enge am Artemision, 
und man verhinderte auch durch eine Aufstellung in diesem die 
Landung der Perser in der Bucht von Argos nicht. Es blieb 
nichts übrig, als die feindliche Flotte anzngreifen nnd sie zu schlag 
gen. Trotz der Verstärkungen, welche die Schiffe der Hellenen ers: 
halten hatten, waren die Peloponnesier sehr weit von einem Ges 
danken dieser Art entfernt. Trotz der Erfahrungen vom Artemii 
sion glaubte niemand von ihnen, daß man der persischen Flotte 
mit irgend einem Erfolg widerstehen, geschweige denn, daß man 
sie schlagen könne U. 
Während das Laudheer der Peloponnesier sich auf dem Jsths 
mos gesammelt hatte, waren ihre Schiffe in Troezen zusammen: 
gekommen. Außer dem Ersatz für die Verluste beim Artemision, 
hatten die Aegineten hierher zwölf, die Spartaner sechs, die Sikhos 
vier drei, die Epidaurier zwei Schiffe geschickt. Von Hermione 
waren drei Trieren gekommen. Die Kykladen sendeten Kythnos 
O 
2, 54ci. 
Herod. Vlll, 73. 74. Vgl. Diodor 11, 
 2J Tl1e0p0mp. sragm. l70.e1l. Müller.  
CurtiusJ Peloponnes 
By Herod. Vill,73. 74.
        

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