Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Alterthums
Person:
Duncker, Maximilian Wolfgang
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-97730
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-105782
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Die 
der 
Stellung 
hellenifchen 
Flotte. 
Landheere vorfiel, sogleich der Flotte zu melden; während anderer 
Seits ein leichtes Fahrzeug, welches Polhas von Antikhra führte, von 
den Ad1niralen bestimmt wurde, ihre .Botschaften dem Leonidas zu 
überbringen II. Auf der Nordostspii,ze Euboea7s lag ein Hain und 
Tempel der Arten1is Proseoa Cder nach Morgen blickendenJ. Unter 
diesem Vorgebirge nach Westen hin, hatte die Flotte ihre Schiffe 
an den Strand gezogen. Sie war durch sieben Trieren des wies 
der erstandenen Cretria, durch zwei Trieren von Sthra aus Eli: 
boea und eben so viel von der Insel Keos verstärkt worden, so 
daß sie 271 Schiffe zählte. Dazu hatten die Lokrer von Opns 
sieben lange Funfzigruderer gestellt. Den Befehl führte Enrhbia: 
des, der Sohn des Eurhkleides von Sparta; die vierzig Schiffe der 
Korinther führte Adeimantos, des Okhtos Sohn. Drei Schiffe, eins 
von Athen, einstvon Aegina, eins von Troezen sollten nordwärts 
von Skiathos kreuzend die persische Flotte beobachten, welche bereits 
im thermaeischen Busen lag. Auf Skiathos selbst, auf den Berg: 
spitzen Euboea7s wurden Beobachtungsposten und Fanale errichtet, 
um die Bewegungen nnd die Annäherung der feindlicheu Flotte zu 
sigualisiren II. So erwarteten die Heiterkeit schweren Herzeusbdie 
feindlicheu Streitkräfte, jene Flotte, von welcher der Ruf sagte, daß 
ihre Segel das Meer bedeckten II. Es war auch in der günstig: 
sten Aufstellung keine geringe Aufgabe, mit 271 Schiffen dem An: 
griff von 1327 zu begegnen. 
Die Rast, welche König Xerres seinem Heere am vHaliakn1on 
gewährte, ließ den Griechen eine sehr ausreichende Zeit, um 
ihre Vorbereitungen zu treffen. Zu Anfang des Julius hatten 
die Perser Makedonieu erreicht. J1n Lager am .Haliak1non ein: 
.pfiug der Konig die ans Hellas zurückkehrenden Herolde, welche 
ihm die Unterwerfung sämmtlicher  thessalischer Stämme, der 
Malier und Aenianen, der Dorer und Boeoter brachten. Nie: 
mand war da, ihm den Uebergang über den Olhmpos, den Paß 
von Tempe streitig zu machen, als das Gebirge selbst. Es war 
ein kolossales Unternehmen, diesem Heere den Weg über die Höhe 
des Gebirges bei Lapathos hinab nach Gonnos zu bahnen, einen 
Pfad der auch drei Jahrhunderte später an manchen Stellen nur 
drei Männern nebeneinander Raum gabJ Obwol fast ein Drittel 
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