Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Alterthums
Person:
Duncker, Maximilian Wolfgang
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-87765
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-94899
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Ufia von 
Juba. 
folgte ein langer Friede, in welchem der König Elath am rothen Meer 
wieder aufbaute und die Ophirfahrt Salomo7s wie es scheint wieder 
einrichten. Wie für den Handel seines Landes sorgte Ufia für den 
Anbau nnd die Viehzucht. ,,Er liebte den Ackerbau, heißt es, und 
hatte Ackerleute und Winzer auf den Bergen Und große Heerden in 
der Niederung und grub viele Brunnen in der Wiifte.H 
Die 
Herrfchgft der Assyrer in Syricn 
Propheten in Israel. 
und 
die 
Von den Thaten.der Nachkommen des Ninos haben wir keiner: 
lei Kunde. Weder die Erzählungen der Griechen noch die der He: 
braeer noch endlich die Monumente Ninive7s, so weit diese bis jetzt 
aufgedeeit find, gewähren den geringsten Anhalt für die Schicksale der 
asshrifchen Könige in den ersten drei Jahrhunderten nach der Gründung 
der Herrschaft. Wir haben uns mit dem Ergebniß begnügen müssen, daß 
die Tradition die gesammte Thätigkeit dieser Herrscherreihe und mit dieser 
auch den Beginn und die Fortführung des Baues der Hauptstadt in die 
Thaten des Ninos und der Semiramis zusammengedrängt hat. Dies 
Geschlecht des Ninos, die Dynastie der Derketaden Lob. S. 452J hat 
indeß den Thron nicht über die Mitte des zehnten Jahrhunderts 
hinaus behauptet. König Beleus, so. wird berichtet, wurde unerwartet 
von dem Aufseher seiner Gärten dem Beletaras gestürzt, der an seiner 
Stelle den Thron bestieg und die Krone aus feine Nachkommen bis 
zum Untergange des Reiehes ,vererbteIJ.  
Die Könige Beleus und Beletaras nehmen in der Lifte der 
Herrscher des asshrisdhen Reiches seit Ninos, welche Ktesias giebt, 
U Bion und Alexander Polyhistor bei Agathias 2, 25. Daß der hier genannte 
Beleus kein anderer ist als der, welchen Eusebios Synkellos und die oxcckpca kostbare 
Beloehos nennen, geht aus dessen Nachfolger Beletaras in der Aste des EuIebios 
hervor. Wiens ift wahrscheinlich der riehtige Name, da Belochos schon als der 
aehte oder neunte Nachfolger des Ninos in den gedadhten drei Redaktionen der 
Liste des Ktesias sich findet. Nach Kephalion beim SynkekloO nannte Ktesias diesen 
.lHerrsci;er Cden sechzehnten von Ninos; weder, Belcns noch Belochos sondern Bei 
imos. 
        

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