Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Alterthums
Person:
Duncker, Maximilian Wolfgang
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-87765
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-92170
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Das 
EPhVaimg, 
Gebiet 
der nördlichen Fürsten der Amoriter gebrochen, begann der Kampf 
gegen die einzelnen Gebiete, setzten sich die Stämme und Geschlechter 
der Jsraeliten auch hier einzeln in den Orten nnd Thälern fest, 
welche ihnen, znsagten, deren Eroberung ihnen gelang, wie die Stämme 
Juda und Simeon sich nach Süden gewendet, wie die Stämme 
Raben und Gab jenseit des Jordan geblieben waren. Damit lösten 
sich Schritt vor Schritt Einheit und Zusammenhang des Angriffs. 
Der Eroberungszug fiel auch hier in lokale Kämpfe auseinander. Es 
blieb den Stämtnen und Haufen, welche noch keinen Wohnsitz gefunden, 
überlassen den Kampf fortzusetzen und durch ihre vereinzelte Kraft sich 
Land zu erkämpfen und zu behaupten. Um so leichter nnd länger 
konnten die alten Einwohner dem so getheilten Angriff widerstehen, 
der mit der Ansiedlnng des Stammes Ephraim zwischen dem unteren 
Jordan und dem Meere seine beste Kraft einbiißte. Das Buch Josua 
versichert freilich, daß Josua nach der Schlacht am See Merom 
Ehazor genommen und alle Könige bis zum Her1non geschlagen und 
ihre Länder erobert habe, den König des westlichen Gilgal, den König 
von Thirza, den König von Thaanach, den König von Megiddo, die 
Könige von Naphot Der, von Joknea1n, von Achsaph, von Kades. 
Die Geschichte der folgenden Zeit beweist, daß das Reich von Chazor 
bestand, und das Buch Josua fügt jener allgemeinen Angabe sogleich 
hinzu, daß skJosua lange Zeit Krieg geführt mit allen diesen KönigenU. 
Das Ergebniß dieser langen Kämpfe um die einzelnen Städte war, 
daß der zahlreichste Stamm, Ephraim, welcher den Führer des Zuges 
gestellt und ohne Zweifel im Kampfe das Beste gethan hatte, das 
Gebiet von Bethel im Süden bis zur Hochebene Esdraelou im Nor: 
den gewonnen und sich hier niedergelassen hatte. Auf seine1n Gebiet 
zu Sile stand die Lade Jehova7s, das Heiligthum des Volkes, während 
sich im Norden des Gebiets von Ephraim zu Sichen1 unter der Eiche die 
Fürsten nnd Aeltesten des Stammes zu versammeln pflegteniJ. Josua 
selbst, der den: Volke hier ,,Geset3 und Recht stellte,H nahm seinen Sitz 
siidwärts auf dem Gebirge Ephraim zu Thiumath Serach, welches 
er vom Volke begehrt und erhalten hatte, und, ,,er baute die Stadt 
und wohnte darinH2J. Aus. denselben Bergen, zu Gtbea, lag das 
Grundstück, welches der Priester an der heiligen Lade, Pinehas, der 
Enkel Aarons, erhielt3J; wie sich auch sonst der beste Theil des 
Josua 
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Josua 
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Josua 
24J
        

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