Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Alterthums
Person:
Duncker, Maximilian Wolfgang
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-87765
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-90767
Seefahrt naTh 
Die 
Südarabien. 
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für die Mareb benachbarte Stadt SanaiI. Der Propbet, welcher 
die Herrlichkeit des neuen Jerusalems schildert, sagt: ,,eines Fluth von 
Kameelen wird dich bedecken, die Dromedare Midiaus und Epha7s, sie 
alle aus Sabaea kommend und.Gold und Weihrauch bringend. Alle 
Heerden Kedars sammeln sich zu dir und die Widder Nebajoths 
dienen dirlU2J. Die Städte der Phoeniker konnten die. Erzeugnisse 
Siidarabiens sowohl auf dem kürzeren westlichen als auf dem weiteren 
östlichen Wege erlangen. Welchen Werth sie trotzdem aus den bis 
rekten Verkehr mit Siidarabien legten, erhellt ans ihren wiederholten 
Versuchen, den .Seeweg. in jene Gebiete wieder zu gewinnen, nachdem 
sie jene erste Schiffahrt, die sie zur Zeit König Salomo7s von Jsrael 
nndim Bunde mit diesem, der bis zum rothen Meere hin herrschte, 
Von Eziongeber aus einzurichten vermocht, mit der Spaltung, mit dem 
Sinken des Reiches der Hebraeer wieder verloren hatten.  Sie waren 
damit wiederum auf den .Landhandel, aufs den Zwischenhandel der 
Araber verwiesen, Als König Josaphat von Juba  
hundert Jahre nach Salomo, die Edomiter von Neuem unterworfen 
hatte, als dann König Üsia  die,Grenzen Juda7s wieder bis 
zum rothen Meere vorgeschoben hatte, nahmen die Phoeniker sogleich 
die Verbindung mit den Königen von Juda und7die Ophirfahrt wieder 
AUf3J. Nachmals gewährte ihnen Pharao Necho noch einmal4Gelegens 
heit zwar nicht von der Nordostspitze doch von der Nordwestspitze des 
rothen Meeres aus ihre.Fahrten auf dem arabischen Meerbusen.anf 
eineskurze Zeit wieder zu beginnen.. Unmittelbar darauf gelangses 
indeß König Nebukadnezar von Babylon nach der Unterwer,fung der 
Dedaniten, durch Anlage von babylonischen Handelsplätzen an der 
Küste von Dedan wie an der Euphratmiiudung den Seeverkehr mit 
Südarabien in den persischen Meerbnsen zu verlegen, während ihn 
die Unterwersnng der Kedaraeer zugleich in den Stand setzte eine Straße 
quer durch die Wüste von Babylon nach Selah im Gebiet der .Edo: 
miter einzurichten ff. nnte10. Erst die HerrsthOfk der PtVkEMM17 in 
Atgypten erreichte was Ramses II und Necho erstrebt hatten, die 
Cot1ceUtkirUUg des aegyptischentund shrischen Verkehrs mit SüdarabieU 
im Busen von Heroopolis. Zu Anfang des zweiten Jahrhunderts 
V. Chr. war die Insel Dioskoridis vor der Somalikiiste, welche die 
. 1JCaussin de l9erccvaJJ1ist. des Ärabes 1, p.  Tuch, Genesis 2s0, ..2J Je; 
MS W, S.  aJKöuige1,22, 49.11, 14, 22., Chromk11, 17,s11. 2s, s.7. Etsch ging 
NOT unter König Ahas C74os71sI wieder verloren; Kbuige,11, 1s, H. 
        

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