Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Alterthums
Person:
Duncker, Maximilian Wolfgang
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-87765
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-90185
Wie 
,Hemiten. 
Das 
alte 
Reich 
VIII 
Babylon. 
Lange Zeit bevor Aeghpten unter den Tuthmosis und Amenophis, 
unter den Sethot3 und den ersten Rantessiden den Gipfkl.seiner Macht 
und Blüthe erreichte, hatte sieh weit ostwärts vom Nil ein anderer 
Mittelpunkt eigenthümlicher Kultur und Bildung erhoben. Die östlicheu 
Nachbarn AeghptenS, die Stämme der Semiteu waren nicht auf ein 
enger begrenztes Gebiet beschränkt, Ae hatten Ach über ausgedehnte 
Landstriehe verbreitet. Die Wüsten Shriens und die weiten Einöden 
Arabiens wurden von ihnen durchzogen, sie hatten die Berge und 
die Thäler der shrisdhen Küste besetzt, ihnen gehörte ein großer Theil 
Kleinasiens, nordwärts saßen sie hinauf bis in die Randgebirge Ar: 
1neniens, ostwärts bis zu den Bergreihen, in welchen das Hochland 
von Jran emporsteigt. So reichte das Gebiet der semitischen Stämme, 
deren Sprachen unter sich nahe verwandt waren, vom schwarzen 
und vom Mittelmeere bis zum arabischen, bis zum perßschen Meers 
busen. Von günstigen Naturverhältnissen umgeben gelangten die 
Stämme im Osten zuerst zu seßhastem Leben, zu eigenthü1nlicher 
Kultur, zu größeren Staatsbildungen, welche, anderthalb Jahrtausende 
hindurch  die Vormacht im vorderen Listen behaupteten 
und einen Theil des hinteren Afiens, das Hocbland von Jran Jahr: 
hunderte hindurch in Abhängigkeit erhielten; während die Natur ihrer 
Länder die Stämme der syrisehen und arabisehen Wüste nicht über 
die.Lebeusweise wandernder Hirten, nicht über die Stammesgemein; 
schaft hinauskommeu ließ. Aber indem die Sen1iten in dem Länder: 
koinplex, welchen sie einnehmen zu unterschiedeneu Bilduugen gelangen,
        

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