Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Arier in der alten Zeit
Person:
Duncker, Maximilian Wolfgang
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-70576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-80604
Die 
Grabstätten. 
939 
derselben eFrontesweiter nach Osten hin baute auch Artaxerxes Qchos 
seines Wohnnng.ssJn der Inschrift heißt es: ,,Es spricht :Artaxerxes 
der große König, der König der Könige, der König der Länder, der 
König dieser Erde: diesen steinernen Hochbau habe ich für mich gemacht. 
Michsschütze Auramazda nnd Mithra und dieses Land nnd was ich 
gemacht habe IJ.ll, Außerdem finden sich auf der Terrasse an drei 
bissvier anderen Orten Reste von 1nindersumfangreicbeu Gebäuden, 
welche wohl zur Unterbringnng des Hofstaatess dienten. .Zahlreiche 
Triimtl1er am Fuße des Berges bestätigen die Angaben derGriechen, 
daß sich eine ansehnliche r.Stadt an diesen Palast.aulehnte,. wie Reste 
von Kanalbanten nnd Wasserleitungen andeuten, daß das Thalsvor 
der Burg sorgfältig angebaut war II.        il 
Diodor berichtete uns von einem vier Plethren von der Burg 
entfernten Berge, in dem sich die Gräber der Könige sbefändeu. 
Diese hätten von außen her keinen, Zugang; die Bestattnngcn ge: 
sihähendadurch, daß die Leichen durch Maschinens emporgezogen 
würden. Ktesias erzählt,iDareios habe befohlen, daß ihm ein Grab 
in dem ,,doppelten Bergen bereitet werde. Es sei geschehen. Als 
er dasEGrab zu sehen verlangte, hätteniihn die Chaldaeersnnd 
seine Eltern davon abgehalten. Aber als. die Leiztereniuun selbst. 
sum das Grab zu sehen von vierzig Priestern an Siricken emporgezogen 
wurden, wurden dies Priester durch Schlangens,swelche. sichs zeigten, 
erschreckt nnd ließen die Taue los; des Dareios Eltern stürzten zur 
Erde und skameus u1n. sDareios war sehr betrübt; er befahl alle 
vierzig Priesterszn euthauptens3J.s sZwei Stundensnordwärtssdou 
Persepolis liegt eine steile Felswand von weißem eMarmor,sheute 
Naksch:isRustem d. h. Bilder Ru.stemssgenannt. sSechzig bis: siebzig 
Fuß über dem Boden zeigtdiese Bergwand behauenes Flächen.  Zu: 
unterstesist eine glatte VFlächie7 hergestellt, welches dielBasis fiir.s.eine 
Fagade7von vier Säulen bildet, die saus dem Felsen.sheransgearbeitet 
sind. IJhrelKnäufe werden wie in den Palastgebänden zu2Persepolis 
durch zwei von einander abgekehrte Vordertheile knieender Pferdesges 
bildet. Zwischen, den:ibeEiden mitilereniSäulen zeigt sich die:iUms 
rah111ungseiner Thiir;7 Dass starke GesimsX, welchesDsdiese Säulen 
stragen,7endetUmits einer Zahnleiste;: aufs demselben erhebt sich eine 
Art von Katafalk;  es sind zwei. Reihen vonsje;vierzehn7Männern 
in verschiedenen Trachten Cunter ihnen drei NegerJ, welche mit 
12Spieger a.Va.O. S. s7. 
2J Dich. I7, IV. ss II ctSs.fragm. pers;sebl;15.
        

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