Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Arier in der alten Zeit
Person:
Duncker, Maximilian Wolfgang
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-70576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-75598
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Der 
Lichtgott 
Mithra. 
ihn und seine Reihen. Wenn Mithra dort voriiberkommt, wo Länder 
gegen ihn sind Cihn nicht verehrenJ, da schlägt er die Keule nieder 
aus Roß und Reiter. 4Gegen sie bringt er mächtig Verderben und 
Schrecken, weg fegt er die Köpfe der mithratrügenden Menschen. 
Die Pfeile derselben schnellbefiedert, vom wohlgespannten Bogen durch 
die Sehne geschnellt, treffen nur die Luft, die Lanzen wohlgeschärst 
und langschaftig hinfahrend von den Armen treffen nur die Luft, 
die Schleudergeschosse treffen nur die Luft, die wohlzugerichteten 
Schwerter, die wohlbeschlagenen Keulen, welche niederschlagen auf die 
Köpfe der Menschen, schlagen in die Luft, dieweil ergrimmt, erzürnt 
und nicht begiitigt Mithra naht, der weitflurige. Weg von ihren 
Armen trägst du Mithra die Kraft, ergrimmt und mächtig; weg 
von den Füßen die Stärke, weg von den Augen die Sehkraft, weg 
von den Ohren das Gehör. Der Wind trägt die Lanze, die der 
Gegner Mithra7s wirft; wenn er auch einen guten Wurf wirft und 
den Leib erreicht, doch verwundet er ihn nicht. Auf dem Schlacht: 
felde stehend vernichtet Mithra die Reihen, die Flügel erbeben und 
die Mitte macht er erzittern. Sie sprechen: unsere Kampfrosse 
werden von Mithra weggeführt, unsere starken Arme und Schwerter 
werden von Mithra vernichtet. Mithra erschreckt von vorn, Ragnn 
erschreckt von hinten, Craosha der Reine hilft tödten von allen 
Seiten. Mithra fegt sie fort, zu funfzig sie tödtend und zu hunder: 
ten, zu hundert sie tödtend, und zu tausenden, zu tausend sie tödtend 
und zu zehntausenden, zu zehntausend sie tödtend und ohne Zahl. 
Nicht mögen wir des ergrimmten Herrn Wucht begegnen, der 
tausendwuchtig dem Feinde entgegengeht, der hervorstiirzt mit Wirth 
Und mordend nicht rastet, der auf einmal alle zerreißt. Nicht 
möge aus uns schlagen der mächtigste, der schnellste, der siegreichste 
der Jazata. Komme uns zu Hülfe, Mithra, hoher Herr wenn hoch 
erhebt das Geschoß die Stimme und der Pferde Nüstern schnauben, 
die Gefchosse schwirren, die Sehnen schnellen die scharfen knöchernen 
Pfeile. Nicht erreicht den der wohlgeschärften Lanze Wurf, des 
vorbeifliegrnden Pfeiles Geschoß, welchem Mithra zum Schutze kommt. 
Mächtig wandelt Mithra einher, gewaltig an Herrschaft fährt 
er und richtet schauend von fern reine Blicke mit den Augen. Du 
beschiitzest die Länder, welche sich um das Wohlwollen des weit; 
flurigensMithra bemühen, du zerstörst die Länder, welche ruchlos 
sind. O Mithra weitfluriger,s Meister des Hauses, des Dorfes, der 
Stadt, des Landest Seien wir dir Felderbeschützer, nicht Felders
        

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