Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Arier in der alten Zeit
Person:
Duncker, Maximilian Wolfgang
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-70576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-75146
VlI. 
Die 
Völker 
CsDstiranxi. 
Das 
Land 
und 
die 
Stiimmc. 
Zwischen dem Thal des Jndus und dem Stromgebiet des 
Euphrat nnd Tigris, im Süden vom Ocean, im Norden vom kas: 
pischen Meer und den Steppen des Qxns begränzt,. erhebt sich das 
Hochland von Jran. Es bildet ein längliches Viereck, dessen Länge 
von Osten nach Westen etwas über dreihundert .Meilen beträgt; die 
Breite mißt im Osten gegen zweihundert, im Westen an der schmalsten 
Stelle, vom kaspischen Meer bis zum persischen Meerbusen, nicht 
viel über hundert Meilen II. 
Jn dieser geschlossenen Form, weder von eindringenden Meeres: 
buEhten noch von größeren Flüssen durchschnitten, zeigt.dieses Gebiet 
eine gewisse Aehnlichkeit mit dem Hochlande Arabiens. Auch der 
Kern des iranischen Landes wird von einer,großen Wüste ausgefüllt, 
welche nur no1nadisches Leben duldet. Aber der Boden ist hier viel 
1nannichsaltiger gehoben und gesenkt als dort. Die nördliche Hälfte 
des Landes liegt höher als die siidliche; die Mitte ist muldenförmig 
gehöhlt, so daß wenigstens im Osten die Wasser der inneren Abhänge 
der Randgebirge hier hinab rinnen und sich zu befruchtenden Seen 
1J Strabon p. 720. 724 giebt der Ausdehnung Ariana7s d. h. Jrans mit 
Ausschluß Perfiens und Mcdiens, also dem Lande vom Judas bis zu einer 
Von den kaspifchen Thoren Cden Pässen bei Damagha10 nach Karmanien gezo, 
genen Linie, eine Länge von 14,000 Stadien c350 Meilen; nnd eine Breite 
von 12,000 Stadien c300 Meilei0; dies ist, auch Medien nnd Persien mit eins 
geschlossen, nach beiden Richtungen erheblich zu viel.
        

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