Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Weltgeschichte in Umrissen
Person:
Yorck von Wartenburg, Maximilian
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-59837
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-64383
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Die große religiöse Bewegung des 16. Jahrhunderts hatte den 
germanischen Staaten des Nordens zu kräftigem staatlichen Dasein ver: 
holfen, den romanischen Staaten war sie ein ernster Prüfftein geworden, 
zwar ward von ihnen nach kurzem Schwanken das alte Kirchenthum 
entschlossen und ausschließlich wieder zur Grundlage ihres geschichtlichen 
Daseins und Wirkens gemacht, jedoch eben dieses gab dem hervorragendsten 
und begabtesten romanischen Volke, den Franzosen, eine solche Geschlossen: 
heit der staatlichen Kraft, daß nun für sie eine Zeit beftimmtester Vor: 
herrschaft in Europa begann; die Keime des Berderbens, welche mit 
dieser religiösen Entscheidung zugleich gelegt wurden, haben erst in 
unserem Jahrhunderte ihre Frucht gebracht. Er1nöglicht und befördert 
ward diese Vorherrfchaft noch durch zwei Umstände, durch das völlige 
Daniederliegen des Herzens des Welttheils, Deutschlands, in welchem 
der Sieg der Gleichberechtigung der christlichen Bekenntnisse erkauft 
ward durch den gänzlichen staatlichen Niederbruch, und durch die all: 
mählich sich immer bestimmter entwickelnde Abkehr Englands von der 
Gemeinsamkeit europäischer Jnteressen. Mit jedem Jahrzehnte wurden 
mehr und mehr die politischen Verhältnisse der Staaten Europas den 
englischen Staatsmännern nur Mittel für ihre außereuropäischen Zwecke, 
bis in unserem Jahrhunderte England, in ungeheurem Besit;e auf der 
ganzen Erde zum größten aller Reiche geworden, gewissermaßen eine 
Welt für sich bildet. 
Die Grundlage dazu legte Cromwell. Nach der Hinrichtung des 
Königes und Einführung der republikanischen Staatsform war er es, in 
dessen Händen alle Entscheidung, alle wirkliche Macht lag. Zunächst
        

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