Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Nürnberg
Person:
Rée, Paul Johannes
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-57405
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-59601
1cunsthandwerker 
und 
Jahrhunderts. 
205 
FayencegefäsZindustrie. Jm Jahre x712 wurde von Christ0ph Marx und Johann 
Konrad Romedi eine ,,Porcelaine:FabriqueU I14J gegründet, die nie wirkliches Por: 
zellan, sondern wie Delft nur die das Porzellan imitierende Fayence und zwar 
mit Vorliebe die weiß:blaue fabriziert hat C21bb. x59I. Die Fabrik war bis weit 
in unser Jahrhundert hinein thätig und wurde erst im Jahre x850 aufgelöst. 
Seitdem die Kalkschneider Hans und Heinrich Kahn bei der 2lusstattung des 
Rathauses und in einem Saale des Hauses Weinmarkt H, wo an der mit Iebens: 
großen Einzelgestalten und schönen grottesken Ornamenten reich ausgestatteten 
21bb. 
Giebelpartie von der Deutsä2hau5kirche. 
Phot. von F. Schmidt. 
207J 
stuccierten Decke neben der Jahreszahl x620 das Monogramm H. K. angebracht 
ist, den Stuck zu Ehren gebracht hatten, erscheint dieser überhaupt an den Decken und 
Wänden der Biirgerhäuser als wichtiger Rivale des Holzes. Jm x7. Jahrhundert 
schwer und masfw, bekamen im darauffolgenden Jahrhundert die Stuccaturen den 
dem Wesen ihrer Technik entsprechenden leichten und graziösens 2lnstrich. Bezeich: 
nende Beispiele für das U. Jahrhundert bieten der am Ende des Kaiserh0fes Cso 
genannt nach den Bildnissen deutscher Kaiser an seiner 8LängswandJ gelegene große 
Saal im Hintergebäude des Hauses Winklerstraße 5, die Säle im Hause Wein: 
traubengasse 2 LRestaurant zum KrokodilJ und das ;FembohauS. i662 erhielt die
        

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