Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundzüge der perspektivischen Schattenlehre
Person:
Seeberger, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-54684
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-55514
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Die nach dem Horizont in der Lichtrichtung gezogene Linie 
ab durchschneidet den ganzen Grundriß. Wo dieselbe die ein: 
zelnen Glieder des Gesimsesitrifft, werden Senkrechte an die 
betreffenden Stellen zum Gesi1nse selbst herabgezogen, wie ans, 
c es, d Cl, sc. zeigt, wodurch sich der Lichtdnrchschuitt am Gcsimse 
ergiebt nnd in welchem durchsLichtftrahlen die Schlagsrhatten 
und für auswärts gebogene Theile die Tangenten als Grenze 
schatten bestinimt werden können. 
 Sind auf diese Weise mehrere Liehtdnrchschnitte gemacht 
nnd einzelne Schattenpunkte gefunden, so können dieselben 
aus freier Hand mit einander verbunden nnd dadurch die 
Schattengrenzen bestimmt werden. Durch Anlegen von Licht: 
strahlen wird man in diesen Durchschnitten genau finden, wohin 
Licht gelangen kann und wohin nicht.   
 Das Stiickchen,Schlagschatte11 bei e kommt von der äußersten 
Linie. dessGiebels nnd kann gefunden werden, indem man 
von dont Mittelpunkt m des Giebels gleichfalls den Schlag: 
sfchatten mt an der Wand sucht. Der Punkt mt ist der Mittel: 
.punkt des Bogens bei ej. er kann mit dem Zirkel gezogen 
swerd,e.U,, weil Fs3ielkel und Wand gerade vor uns stehen. 
Y  Alles,Uebrige ins diesem Beispiel ist schon da gewesen und 
.k.ann entweder mit Hilse.des Grundrisses, oder auch ohne 
denselben konstruirt werden.   
Von 
dem 
Rcgcn1mgcn. 
Fig. 25. Befindct sich auf einem Bilde ein Regenwogen, 
so ist der Mittelpunkt M des Bogens der VerfchwindungsSs 
pnnkt der Sonnenstrahlen nnd der senkrecht über demselben 
auf dem Horizont treffende Punkt F der Verfch1oiud1mgspuukt 
aller Schlagschatten, welche von seI1krechtccp.Gegenftänden auf
        

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