Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Principien der Perspektive und deren Anwendung nach einer neuen Methode ; mit 4 Tafeln
Person:
Seeberger, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-53584
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-54511
Tafel IV. Auf dieser Tafel ist die Lage des rechten Winkels 
von der Art, wie sie in Fig. 38 und 39 erwähnt wurde. 
Die Hauptgebände nebst dem Thurme linker Hand stehen 
mit einer Seite parallel zur Tafel, weshalb die andere 
Seite nach dem Augpunkt gerichtet sein muß. Der Erker 
aber, so wie der Thurm rechts stehen diagonal zu erste: 
ren und deshalb fallen ihre Verschwindungspunkte auf die 
 Distanzpnnkte. Man sieht bei A den perspektivischen Grund: 
riß des Erkers, worin auch die beiden Consolen angedeutet 
sind, um zu wissen, wie sich dieselben an die Wände des 
Hauses anschließen.   
Das in dem Thurm zur Linken punktirte Quadrat wurde 
nach Gntdünken angeno1nmen und daraus der dritte Theil der 
Distanz abgeleitet. 
Es ist in dem Grundriß bei A zu sehen, daß die Dreiecke 
ab e und ac1e halbe Qnadrate, sowie die Vierecke abcfund 
a d et ganze Quadrate sind.  
Will man aber die Linien ob und bd ziehen, so wird 
as: in g halbirt und die nach dem Augpunkt laufende Diagoi 
nallinie gb mittelst DX3 gleich ge gemacht. Das Gleiche ge: 
schieht mit der andern Hälfte der Diagouale gf, um das ganze 
Quadrat ab c f zu bekommen, woraus das zweite Qnadrat ad et 
sich von selbst ergibt. Durch senkrechte Linien, welche man ans 
dem Grnndriß herab fällt, kann der Erker selbst an seinem 
Plage ausgeführt werden und es ist nur noch zu zeigen, wie 
sowohl hier, als auch an dem Thurme die Linien nach den 
beiden Distanzpunkten zu ziehen sind. 
Wenn an den Punkt II die Richtungslinien hi nnd l1l 
angegeben werden sollen, so ziehe man in beliebiger Entfernung 
von h eine Horizontale 1j von unbestimmter Länge undidnrch2 
schneide sie mit einer ans h nach dem Augpunkt laufenden Linie 
in m. Die nnverkürzte Größe der Linie m1i muß nun
        

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