Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Principien der Perspektive und deren Anwendung nach einer neuen Methode ; mit 4 Tafeln
Person:
Seeberger, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-53584
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-53980
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Durch dieses Umlegen wird natijrlicher Weise zugleich die 
Distanz umgelegt, wodurch der schon oben erwähnte Fußpunkt 
erscheint. 
Fig. 3 wird dieses anschaulich machen, wenn man sich vor: 
stellt, daß das Dreieck VtFV eigentlich so stehen müßte, daß 
I der Punkt F senkrecht 
   ans der Papiersläche 
X über den AugpnnktsA 
zu stehen käme. Die bei: 
v,  den auf dem Horizonte 
H   J v.H liegenden Verschwind: 
 O   ungspnnkte V, Vl, n1n 
 welche ess sich haupt: 
sächlich handelt, werden 
F durch das U1nlegen nicht 
Fig. Z. geändert, sie bleiben in 
allen Lagen des Dreieckes in11ner dieselben.  
Der oben erwähnte Grundsatz kann nun für horiz ontale 
Linien nnd Winkel lauten:  
,,Am Fußpnnkt kann jeder Winkel geometrisch 
ang etra gen werde n.U Jeder Winkel erscheint hier geometrisch 
und perspektivisch betrachtet, in ein und derselben Gestalt. Auf 
diesen Grundsatz basirt alles Folgende. 
Da man in der ausübenden Perspektive meistens mit rechten 
Winkeln zu thun hat, so beschränke ich mich im Allgemeinen 
auf diese, es wird dann dem geehrten Leser nicht schwer fallen, 
auch andere als rechte Winkel zu behandeln, wenn er deren bedarf. 
Das 
2lntragen 
rechter 
Winkel. 
Aufgabe. 
Fig. 4. Zu 
perspektivisch 
der gegebenen Li1Fie ab soll ein 
rechter Winkel gezogen werden.
        

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