Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wege zur Kunst
Person:
Ruskin, John Feis, Jakob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-51021
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-51784
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alle Klassen ebenso bereitwillig nur die Erzeug: 
nisse und Früchte einer gesunden und veredeln: 
den Arbeit kaufen. 
,,AberH, wird man weiter fragen, ,,es muß 
doch Leute geben, welche die Maschinen bedienen, 
und Leute, die in den Minen arbeitenPU 
Auch darauf hat Ruskin eine Antwort: Alle 
für menschliche Zwecke nöthigen Maschinen könn: 
ten vom Wind und Wasser getrieben werden. 
Die Wasserkraft der Themse allein würde hin: 
reichen, um Sammt und Seide für ganz Eng: 
land zu weben. Aber alle rein mechanischen 
Beschäftigungen, selbst wenn sie die Atmosphäre 
nicht verpesten und die Umgebung nicht verun: 
stalten, müssen innerhalb möglichst enger Gren: 
zen gehalten werden, denn sie haben ihrer 
innersten Natur nach stets die Tendenz, das 
Menschenthum zu entadeln. 
Unsere Politiker, selbst die weisesten, erachten 
allezeit die jeweiligen Noth: und Uebelstände als 
eine Folge davon, daß nicht genug Gelegen: 
heiten vorhanden sind, mechanische Arbeiten zu 
verrichten. Die durch das Uebermaß solcher 
Beschästigungen verursachte Entartung, so ernst 
und unheilvoll sie auch ist, ziehen sie dagegen 
nie in Betracht.
        

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