Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vorlesungen über Kunst
Person:
Ruskin, John Sänger, S. Feis, Jakob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-48399
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-48776
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möglich werden, wenn, buchstäblich, aus dem Schwert 
die Sichel geschiniedet sein und Ihr Sankt Georg von 
England seinen Namen rechtfertigen wird. 
Sehen wir nun zu, wie dieser allgemeine Grund: 
sah sich in den kleineren Einzelheiten geltend macht; 
achten Sie darauf, wie die Gesundheit der Kunst, 
von ihrer höchsten bis zu ihrer niedrigsten Form, von 
ihrer Beziehung zur industriellen Nut;,barkeit abhängig 
war. Zunächst sind die Trinkschale und Schüssel nötig, 
besonders die Schale; denn man kann sein Fleisch 
auf die Bänke der Harpien1 oder sonstwohin legen: 
zum Trinken muß man seine Schale haben. Sie 
muß einen Griff haben, um sie bequem halten zu 
können; um sie, wenn sie leer ist, füllen zu können, 
muß man eine Art Krug haben, der dann wieder, 
um tragbar zu sein, am besten mit zwei Griffen aus: 
gerüstet ist. Nun ändere man die Formen dieser 
notwendigen .Habseligkeiten je nach den verschiedens 
artigen Erfordernissen: zum großen oder bescheidenen 
Trunk, zum bequemen Ausgusz oder zur Bewahrnng 
des Wohlgernches auf Jahre, zum Einlagern im Keller 
oder zum Heimtragen vom Brunnens; zum Opfer: 
spenden, zum panathenäischen OelschaH, zum Aufbe: 
wahren der Asche: es ergiebt sich eine Reihe schöner 
Formen nnd Verziernngen vom rohen Krug ans roter 
VetgIs 
Virgil, 
11I, 
209 
ffs
        

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