Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsche Künstler des neunzehnten Jahrhunderts
Person:
Pecht, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-35496
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-38760
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Preller. 
Kotnos fehlt nicht, nnd endlich naht selbst Fama mit dem 
Kranze des Ruhmes. Noch einmal empfängt ihn bacchantischer 
Jubel, aber in der gereinigten Form mit den Hütern der 
Schönheit und An1nuth, Bacchus und Ariadne selbst auf dem 
von gezähmtem Panthergespann gezogenen Wagen. Mit Ehren 
überhäuft, entläßt er dann, nahe dem Ziele des Lebens, die 
Schüler nach der eigenen Bildnngssiiitte Italien, wo sie der 
Geni11s der Kunst mit leuchtender Fackel empfängt und sie 
wiederum zu Wahrheit, Dichtung und Weisheit führt, die 
ihnen den Weg zu Malerei, Skulptur nnd Architektur zeigen. 
Er selbst, eintretend in die Reihen Ader Unsterblichen, wird 
vom Onkel Bonaventura und dem vorausgegangenen Sohne 
Camillo, dann von Homer, ,Dante, aber auch Thorwaldsen, 
Carstens, Koch, Maler Müller, Reinhard, Wagner und Cor: 
nelins begrüßt. Die Größe und Einfachheit der Form dieser 
vortrefflichen Composition schließt sich überaus glücklich an 
Genelli7s eigene Arbeiten an, ohne die Selbs1ständigkeit irgend: 
wie aufzugeben.  
Nach diesem Werk hat der greife Meister eine neue 
Reihe von historischen Landschaften zur Bibel und eine solche 
zu Jlias begonnen und ist eben jetzt in seinem 72. Jahre 
zun1 drittenniale nach Italien gegangen, um sich den Winter 
über seine klassischen Erinnerungen anfzufrischen. 
s s
        

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