Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Kunstindustrie auf der Wiener Weltausstellung 1873
Person:
Pecht, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-28236
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-29416
III. 
Der 
Kugs1ellunggpla1j 
und 
seine 
Bauten. 
Ohne die ungeheure Bauthätigteit Wiens, hätte die Weltsaus: 
stellung niemals den Glanz erlangen können, der uns jetzt täglich 
mehr überrascht und die Pariser in so vielen Stücken übertrifft. 
So sieht man aber jetzt die Wirkung dieser ganzen kolossalen 
architektonisch kunstindustriellen Entwicklung in der riesigen Kraft: 
entfaltnng, deren Wien auf dem Prater fähig war. Betrachten 
wir vorerst ihren SchauplaH selber, ehe wir an die Schilderung 
derselben gehen. Er ist es werth, da er schwerlich an Reiz und 
Zweckmäßigkeit durch irgendeinen andern zu überbieten fein 
möchte, jedenfalls seine Vorgänger in dieser Beziehung weit hinter 
sich ließ.  
Wenn man von der Ringstras;e herkommeud den Donau: 
kanal auf der schönen Aspern:Brücke überschreitet, so betritt 
man die durch ihn von der übrigen getrennte Leopoldstadt. 
Durch die breite schöne Hauptstraße derselben, die sogenannte 
Jägerzeile, hinansgehend, findet man Ach am Ende der Stadt 
auf dem sogenannten Praterstern, einem runden Platze, von wo 
aus die verschiedensten Wege, breit und mit herrlichen AlIeen 
bepflanzt, strahlenförmig in die Auen des Praterparks hinein: 
führen, welcher mit dem Augarten so ziemlich den ganzen Raum 
zwischen dem Canal rechts und der von links herkommenden 
Donau einnimmt, und mehr als eine Stunde lang und breit 
ist. sZur Linken sehen wir die kolossalen Gebäude der Nordbahn, 
die ihre Verbindung mit der Südbahn auf einem zierlichen
        

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