Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Kunstindustrie auf der Wiener Weltausstellung 1873
Person:
Pecht, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-28236
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-31450
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Architektur. 
Jtalien hat das kolofsale Modell der Galerio Vittorio: 
Emmanuele von Mengoni in der Rotunde aufgestellt, das glück: 
lich erfunden scheint, ohne in seiner lombardischen Früh: 
Renaisfance gerade etwas Neues zu enthalten. Ebenso ein 
Sparkassengebäude in Bologna. Belgien bringt die Brüsseler 
Börse in reicher Spät:Renaissance von Leon Suys. 
Alles Uebrige war noch nicht ausgepackt oder nicht eben 
sehr beachtenswerth. Von England sind einige gothische Ent; 
würfe da, von deren willkürlichem Zusammenfchachteln des 
Heterogensten man sich allerdings gern wieder zu unseres 
Schmidts spröder Strenge flüchtet, da ihr doch ein großes 
Talent und eine tiefe Bildung zur Seite stehen, und sie ganz 
dem Naturell des schwäbischen Stammes entspricht, dem dieser 
merkwürdige Nachfolger der Arler angehört. 
 Die franzöftsthe Ausstellung ist noch nicht eröffnet. Ziem: 
lich reich ist wenigstens die russische, freilich meistens aus deutscher 
Architekten Entwürfen bestehend. Die besten ßnd von Bohn: 
stedt, der seither durch fein preisgekröntes Projekt eines Reichs: 
tagsgebäudes so bekannt geworden.i Man kann bei manchen 
die Jdee zu demselben schon im Keime finden.  Es kommen 
dann auch Schröter und Huhn, Besanoff, Mesmacher und Andere 
mehr, mit oft sehr hübschen ornamentalen Studien.
        

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