Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Gewerbe
Person:
Pfau, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-24113
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-24936
Sc11attirungen. 
Jede Farbe wäre häßlich wenn sie allein auf 
der Welt wäre, alle Farben sind schön wenn sie in 
harmonische Beziehungen zu andern treten; die Her: 
stellung des Einklangs bildet daher das wichtigste 
Problem der kolorirenden Aesthetik. Aber leider haben 
wir noch nicht gelernt die Farben mit derselben Ge: 
nauigkeit zu stimmen wie die Töne; wir können weder 
blaue noch rothe Terzen oder Quinten malen, und in 
dieser Hinsicht kann die gepinselte Musik mit der ge: 
trom1nelten oder gepfiffenen sich keineswegs messen. 
Es ist daher ein wahres Glück, daß das Licht nicht 
zu klingen vermag; denn falls die Farben anfingen 
zu 1nusiziren, so würden wir die wenigsten unserer 
Gemälde im Zimmer dulden, den meisten unserer 
Tapeten davonlaufen und, wenn nicht aus der 
Haut, so doch sicherlich aus der Hülle fahren die 
wir, euphemisiisch genug, eine Kleidung nennen. Un:
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.