Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Gewerbe
Person:
Pfau, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-24113
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-26774
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Die iIjeliograpt1ie. 
Verkehrs erhält auch die beste Erfindung ihre Lebens; 
kraft. s 
Die photolithographifchen Proben von P.inel: 
PeschardicZre stehen wohl, in Beziehung auf Art 
und Verfahren, denxvorhergehenden am nächsten; er: 
reichen sie jedoch weniger im getonten Bild als im 
Kopiren und Reduziren von geographischen Karten. 
Während dieser Praktiker , wie fein Vorgänger, 
den Stein direkt belichtet, beruhen die sonst be: 
kannt gewordenen Reaktionsverfahren auf dem Uebers 
druck; bleiben indessen hinter den Poitevin:Lemercier7: 
schen Leistungen gleichfalls zurück. 
Die Methode As s er7s in Amsterdam, vonSimon: 
neau und Toovey in Belgien erworben und ver: 
bessert, zeichnet sich durch die Eigenthümlichkeit eines 
umgekehrten Ueberdruckverfahrens aus das mit dem 
Gummi statt mit dem Fett operirt. Ein ungeleimtess 
Papier wird nemlich mit Chromgummi iiberzogen, 
exponirt, auf den lithographischen Stein gelegt, mit 
einigen Blättern feuchten Fließpapiers bedeckt, und 
kurze Zeit gepreßt. An den unbelichteten Stellen löst 
sich nun der Gummi auf, bleibt an dem Steine kleben, 
und verhindert beim Einwalzen die Farbe sich anzu: 
setzen; an den belichteten dagegen, wo der Gummi 
unlöslich geworden, bleibt der Stein nackt und nimmt 
die Farbe.auf. Das Verfahren gibt gute Resultate 
und wurde hauptsächlich zu Reproduktion von Gemäl:
        

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