Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Gewerbe
Person:
Pfau, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-24113
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-26461
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wie die Kopie auf Papier, durch Anlegen an das 
Negativ verfertigt wird. Im Allgemeinen beruht 
die Heliographie auf den Prinzipien und wendet die 
Hülfsmittel an die wir bei der Photographie bereits 
kennen lernten; nur vermehrt die Erweiterung der 
Aufgabe auch die Vielseitigkeit der Anwendungen. 
Diese gruppiren sich übrigens nach drei Methoden, 
je nachdem die Platte durch Aetzen, durch Reaktion, 
oder durch Abformen hergestellt wird. Im ersten 
Fall ersetzt die empfindliche Schichte den Aetzgrund, 
die Belichtung den Graveur, und die Säure operirt 
wie bei einem Stich; im zweiten ist der Druck kein 
rein mechanischer Vorgang, sondern die Folge einer 
physisch:chemischen Reaktion zwischen zwei Stoffen, 
wie bei der Lithographie; die dritte Methode ist eine 
spezifisch heliographische, und besteht in dem Abformen 
des Reliefs welches die Chromgelatine durch Auflösen 
oder durch Aufquellen ihrer unbelichteten Theile enti 
stehen läßt. Das Genauere wird sich bei den einzelnen 
Versahrungsarten herausistellen  in so weit natürs 
lich als die Herren Erfinder den Berichterstatter in 
ihre Geheimnisse. einweihten.
        

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