Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
J. P. Lyser's ausführliche Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche ...
Person:
Lyser, Johann Peter Riepenhausen, Ernst Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-22088
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-22239
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Ueber HogarthDs Größe noch ein Wort reden, hieße Wasser 
inss Meer tragen. Sie ist anerkannt, nicht als blinde Autorität, 
sondern in ihrer tiefsten Eigenthümlichkeit, Jedem offen und ver: 
itändlich vor Augen; vorausgesetzt, daß er nicht nur Augen, son: 
,dern auch Kopf und Herz habe. 
Sonst freilich ist es kein Wunder, wenn viele gute Leute den 
originellen Geist, eben um seiner Originellität willen, wofür ihnen 
der Maaßstab abgeht, verkennen, und gar seltsame Urtheile über 
ihn fällen, indem Ae ihn mit andern großen Künstlern vergleichen. 
,,sL1ogarth ist kein Maler, sondern ein 3errbildner2U 
is sagtesn1ir einmal ein Jiinger der neu:altdei1tschen Schule. D 
Jch,zeigte ihm das ,,Leben einer Buhlerinn,U ging es 
mit ihm durch, und siehe da: der gute Freund mußte am Ende 
gestehen: daß Hog.ai:th denn doch wohl ein Malerseis aber: 
,,ein sehr ivunderlicherIU  
Nun freilichL ein sehr wunderlicher, und ein Wunderbarer 
obendrein2 Denn seine 3errbilder sind so wenig für den großen 
Haufen CFleiß und Faulheit abgerechnet, so wie einige 
minder bedeutende BlatterD wiendie Schöpfungen des iinsterblichen 
UrbineriZ. s Und dennoch entzucken Beide, den großen Haufen, 
wie den unbefangenen Kenner. , . 
Naphael zeigt uns in milder Klarheit die entfesselte Psyche, 
sich aufsch:vingend zum Urquell des Lichts. Was noch Irdisches
        

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