Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Georg Christoph Lichtenberg's @ausführliche Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche
Person:
Lichtenberg, Georg Christoph Riepenhausen, Ernst Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-15901
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-17732
und Faulheit. 
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peten behangenen Balken befinden Ach der Prinz von Wallis 
mit seiner Gemahlin, die Äneen unsers ieHigen Königs, und 
darneben etwas abgesondert, der Hoffjaat, die das frohe Volks. 
fest mit ansehen. Auf diesem nnd dem vorhergehenden Blaue 
hat Hogarth hier nnd da seinem Muthwillen den Zügel etwas 
schießen lassen. Es finden sich auf demselben fünf bis sechs 
Samen, die ein künftiger Editor derselben in usum De1pl1int 
wohl wird besonders stechen lassen müssen. So etwas war 
freilich nicht zu vermeiden, wenn das Gemälde der Natur treu 
sein sollte. 
Unterschrift: Sprüchw. Salom. Kap. Z. V. IS. 
Sanges Leben ist zu ihrer rechten Hand, 
und Reichthum und Ehre zu ihrer linken. 
as. 
He. Jreland erinnert in einer Anmerkung zur Erklärung 
dieses Blattes an eine Anekdote aus der Geschichte Cromwellts 
des Usukpatoes. Als sich dieser einmal mit seinem Seereise 
Tburlow zu einem Mittagsessen in der 2lltsiadt London begab, 
ertönte die Lust von dem Freudengescbtei des Volks. ,,Da sehen 
Jbro Hoheit, sagte der Secretär, daß die Stiinnste des Volks 
für Sie spricht, wie die Stimme Goties.7t . ,,WassGott bei 
trifft, antwortete Cromwell, von dem wollen wir ein ander Mal 
reden. Das Voll aber würde eben so laut, und vielleicht noch 
vekguügtek schreien, wenn wir beide, Sie, mein Herr Seecetär, 
auf dem Wege zum Galgen wären.ss 
Man kann diese Anekdote als eine Brücke gebrauchen, um 
von dem vorigen Blatte zu diesem herüber zu kommen. Dort 
sahen wir ein Volkssesi. Hier sehen wir ein anderes. Und. 
Croinwell war ein Kenner von beiden.
        

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