Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Georg Christoph Lichtenberg's @ausführliche Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche
Person:
Lichtenberg, Georg Christoph Riepenhausen, Ernst Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-15901
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-17505
uu1 ou sowie, uaIuYus ou. spann, ou spare via cui gesungene, 
nicht bemerkt, weil in demselben Augenblick feine eigene Rechte 
hinter seinem Rücken beschäftigt ist, eine kleine Bestechung in 
Empfang zu nehmen, die ihm das Mensch, das man leicht 
gewahr wird, 3usteckt. Daß Hogatib bei dem Schwörenden 
wirklich die linke Hand gemeint hat, sieht man daraus, daß 
der Schreiber hinter dem Aldermann, der das Miuimus aus. 
füllt, die Feder in der Rechten hält.  Einersvon Hogarth7s 
Erklärern, der sonst allerlei gutes Notizen hat, aber ohne alles 
Mitgesühl schreibt, hält die Person, die das Besiechungegeschiist 
besorgt, fiir die Faßenschwalbe. Das heiße ich mir den Ho: 
garth erklären. Einmal wäre es Unänn, einen Mann, der 
den Eid bloß abnimmt, beftechen zu wollen, damit er nicht 
sehen soll, daß der Kerl mit der Linken schwört. Ihrem Liebs 
habet kann es nicht helfen, denn dessen Sache geht fort, sobald 
der Eid abgenommen iß, er sei nunctvahr oder falsch. sAuch 
freigesprochen hat er ihn nicht, denn der gute Freund wird 
gehenkt. Auch die Seele des Einäugigen wird damit nicht 
gerettet, denn wenn er ihn an den Galgen schwört, so ist es 
gleichviel mit welcher Hand, und ein falscher Eid wider einen 
Freund, falsch geschworen, wird doch kein Eid fiir ihn. Viels 
leicht sind es bloß geheime Ordensgese8e, die der Kerl hier 
befolgt, oder der Aberglaube treibt hier fein geheimes Spiel. 
Und die erste thätige Verrätherin sollte hier die nnnüse Beste; 
thesin sein2 Und dann das Gesicht dieser Bettecberinl Es til 
sicherlich eine Person, diesnicht mit zu diesem Proceß gehört, 
nnd diesen Menschen für eine andere Stelle: WO St webt thun 
rann, zu betreiben sucht, und etwas von einem Gefühl und 
einein Herzen, das sich wenigstens einen Schimmer von Hoffs
        

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