Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Von Einführung des Christenthums bis zu Anfang des 15. Jahrhunderts
Person:
Förster, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-7211
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-8296
Vom Ende Yes 10. b. zu Anfang des 12. Jahrh. 
Sculptur. 
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Dornenkrone; die Arme haben nicht ganz mehr die wagrechieZ.YL. 
Richtung; doch ist der Körper nicht so gesenkt, daß der Auss 
druck des Umarmens vermischt wäre. Um das obere Kreuz: 
ende, das keine Tasel.hat, schweben in ganzer Figur drei 
Engel mit Tüchern und Kerzen; darüber reicht die Hand Got: 
tes aus den Wolken herab, und Sonne und Mond erscheinen 
in der üblichen Personisication nur mit Heiligenscheineu ver: 
sehen und in Kränze gefaßt, dazu der Sounengott von vier 
siürmenden Rossen, Luna von vier schwerwandelndcn Stieren 
gezogen. Unten zu beiden Seiten des Kreuzes stehen die 
Kriegsknechte mit der Lanze und dem Schwamm, der weinende . 
Johannes und Maria mit vier andern klagenden Frauen. 
Zwischen dem Kriegsknecht aber, der die Lanze in die Seite 
des Gekreuzigten stößt und diesem selbst steht eine weibliche 
Gestalt, Haupt und Körper in einen Mantel gehüllt, in der 
Linken die Evens Egsterstein her bekannteJ Kreuzesfahne, mit 
der Rechten das Blut aus der Seitenwunde Christi in einem 
Kelch ausfassend. Dieselbe Figur erscheint rechts hinter Jo: 
hannes noch einmal vor einer andern, aber gekrönten weibs 
lichen Gestalt, die vor einem tempelartigen Gebäude sitzt und 
 so scheint es  Geschenke von ihr empfängt. Wenn die 
eine Figur unverkennbar die streitende Kirche ist, welche mit 
dem Blute Christi wider seine Feinde kämpft, so kann der 
herrschenden Vorsiellweise gemäß die zweite nicht leicht etwas 
anders sein, als die triumphirende, die die Ergebnisse des 
Kampfes in Empfang nimmt. Unter dem Kreuz windet sich 
VII Bewältigte sHöUet1dkache; und nun folgt die Darstellung 
der drei Marien am Grabe Christi, das als ein dreisiöekiger 
Bau mit seinem Dach bis zur Kreuzigung hinausreicht; da: 
runter, aber ohne sonderliche Ordnung und Symmetrie, die 
Auferstehung der Todten aus Singen und Mausoleen. Den
        

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