Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Von Einführung des Christenthums bis zu Anfang des 15. Jahrhunderts
Person:
Förster, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-7211
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-8447
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Zweiter Zeitraum. 
RomanismuS. 
kröntenJ Rundstabes angebracht; die breiten, von Pseiler zu 
Pfeile: gesehlagenen Bogen oder Bänder erscheinen als die 
Fortsetzung der breiten, oder  bei etwaiger Gliederung der 
Bogen  gegliederten Pfeilerflächen. Zu diesem Ende treten 
größere und kleinere sHalbsäulcn aus den Pseilerflächen vor 
und sehen sich bis zum Capitäl fort, über welchem das entspre2 
chende Glied eines Gewölbes aufsitzt, ja sie durchbrechen an 
der Seite des Mittelschiffs nicht selten das Capitäl, um an der 
Mittelschisfwand als Gurtträger des Gewölbes aufzusteigen. 
Die Pfeiler erhalten auf diese Weise eine aus Pfeilen und 
Säulentheilen zusammengesetzte Gestalt, bei der bald die einen, 
bald die anderen überwiegen; aber zuweilen verliert sich die 
ursprüngliche Pfeilerfornt ganz und es treten Vier verbundene 
starke Halbsäulen an ihre Stelle. 
AFFHsIs Am Außenbau muß zunächst die Anlage mehret Thürme 
ausfallen. Seiten begnügt man sich mit zwei Thürmen an der 
WesIseite, sondern fügt noch deren zwei an der Osiseite, auch 
wohl einen über der Kreuzung der Schiffe hinzu. Zur Beleg 
bung der Mauerflächen werden die mannichfachsten Mittel vers 
wendet. Die früher üblichen Lisenen werden schon um des 
Widersiandes gegen den Seitenschub der Gewölbe willen zu 
Pilastern verstärkt und durch weite Bogen verbunden, zwischen 
denen kleinere Bogen mit schmälern Pilastersireifen eingeseHt 
s werden; und dieses System wird siockwerkweis wiederholt. 
Galerien mit kleinen Säulen und Bogen ziehen sich wie eine 
Krone an den Chornischen unter dem Gesims hin. Die Thürme 
sind großentheils viereckig, nur der über der Kreuzung ist acht: 
eekig, und enden in eine Vierseitige Dachpyramide, in welche 
zuweilen noch die vier Mauern des Thurmcs mit dreieckigen 
Giebelfeldern eingreisen. In der Eintheilung der Stockwerk
        

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