Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Natur und Kunst
Person:
Sterne, Carus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3526346
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3527246
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Natur und Kunst. 
staub sicher auf die am Ausgange des Badekübels harrende 
Narbe CcJ zu bringen. CFig. III. 
Die wunderbaren Einrichtungen, die er für diese Zwecke 
bei einheimischen und tropischen Orchideen fand und welche 
die sonderbarsten Formen und Aehnlichkeiten derselben mit 
Schmetterlingen, Bienen, Spinnen, ja sogar mit Menschen: 
gestalten hervorbringen und für die man bisher nur die Be: 
zeichnung und angebliche Erklärung als ,,Launen der NaturU 
besaß, erläutern den Werth und die Wichtigkeit, welche es 
für diese Pflanzen haben muß, , , 
fremden Blumenstaub zu er:    .  
langen in so fchlagender Weise, E      
daß die halbvergessenen Spreu:   
gelschen Untersuchungen, auf   :  
welche Darwin mit Nachdruck TM   Z H 
hinn1ies, mit einem Male in   Helft  F 
ganz anderem Lichte erschienen, XX  
sofern sie von einem neuen .ss2s  
Standpunkte angesehen, zu  s;  
erläutern versprachen, wie Und Fig. 6.4,A Hngende verkleinerte Blüthe 
zu welchem Zwecke die Blumen   
ihre farbigen Gewänder, Zeich: PlWsUkOMUWs 
nungen und oft höchst eigenthümliche, von dem gewöhn: 
lichen Grundriß abweichende Gestalten erlangt haben. 
Eine große Anzahl berufener Forscher der verschiedensten 
Länder, unter denen die Deutschen Hildebrand und 
Hermann Müller, der Jtaliener Federigo Delpino und 
der Schwede Axell in erster Reihe zu nennen sind, wandte 
sich alsbald diesem neu erschlossenen Beobachtungsfelde zu, 
wobei dann so zweiselIose gegenseitige Anpassungen zwischen 
Blumen und Insekten nachgewiesen werden konnten, daß man 
bald ihre untrennbare .8usammengehörigkeit allgemein zu: 
geben mußte. Die hier obwaltenden Wechselbeziehungen
        

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