Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Natur und Kunst
Person:
Sterne, Carus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3526346
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3528927
ZweiteH 
8uthi 
Von 
der 
kiinft1erischesI 
Betrachtung 
und 
Wiedergabe 
der 
Welt 
und 
Natur. 
13. Die Grenzen der darsIetlenden Kunst. 
sF7n den Anfängen der über das Ornament hinausgehenden 
K selbständigen Kunst stellte sich naturgemäß als erster 
zu überwindender Jrrthum die Annahme heraus, daß 
Alles im Geiste oder in der Wirklichkeit Angeschaute auch 
objektiv darstelIbar sein müsse. Selbst Vorgänge, die eine 
bestimmte Folge von Handlungen und Erlebnissen ein: 
schließen, und nur in zeiterfül1enden Darstellungsweisen, wie 
der Dichtkunst und Musik nachzuschassen sind, glaubte man 
bei den ersten Versuchen mit den Mitteln der Malerei und 
Bildnerkunst, die doch nur einem herausgerissenen Augen: 
blick, einer vorübergehenden Stellung und Lage gerecht zu 
werden vermögen, wiedergeben zu können. Mit der viel: 
belächelten Naivetät des Bauer TrolI, der von dem Herrn 
Maler verlangte, er solle seine Familie in ihrer gesammten 
Tagesarbeit darstellen, und nicht vergessen, anzudeuten, wie 
sein ältester Sohn Michel beim Mistfahren: ,,Wach7 auf 
mein Herz und singelH singe, begannen auch die alten 
Maler und Bildner ihre VestelIungen auszuführen. Sie
        

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