Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben Michelangelo's
Person:
Grimm, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3509978
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3510359
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kleben 
L5X1ichetangeto7s. 
Erstes 
Clapitel. 
TM 
bereits 
22. Januar 1507 
beantwortet 
cis 
einen Brief Buos 
uarrotois, worin dieser über den Ankauf eines Grundstückes 
durch ihren Vater berichtet hatte. Giovansimone besteht darauf 
nach Bologna zu kommen, Michelangelo weist ihn abermals 
zurück: erst müsse er den Guß hinter sich haben. Zu Mitsasten, 
hoffe er sicher, werde es soweit sein, Ostern käme er nach 
Florenz. Die Dolchklinge für Orlandini sei dem besten Meister 
zu Bologna in Auftrag gegeben, fiele sie nicht gut aus so 
werde er sie umarbeiten lassen.5 
Ende Februar 1507 verläßt Giulio der Zweite die Stadt, 
nachdem er vorher das Modell zur Statue in Augenschein ge: 
nommen. ,,Am letzten Freitage war der Papst bei mir im 
Atelier,it heißt es in einem vom 1. Februar datirten Briefe. 
,,Er gab mir zu verstehn, daß die Arbeit seinen Beifall habe. 
Bittet Gott daß sie gut gerathe, denn wenn dies geschieht, hoffe 
ich beim Papste große Gnade zu gewinnen. Er wird in diesem 
Carneval noth Bologna verlassen, so wenigstens geht bei den 
Leuten hier die Rede. Die Klinge schicke ich sobald sie fertig 
ist durch sichere Gelegenheit.i4 
Dann aber etwas Verdrießliches. ,,Wenn Lapo,H schreibt 
er, ,,und Ludovico, die hier in meinen Diensten standen, etwa 
mit dem Vater reden sollten, so sage ihm, er möge sich nidht 
um das kümmern was sie aufstellten, besonders was Lapo vor: 
brächte, und sich durch nichts aufregen lassen. Sobald ich Zeit 
zum Schreiben hätte würde ich ihm Alles auseinandersexzen.M 
Trotzdem traf ein was er hatte verhüten wollen, denn ein 
an den Vater gerichteter Brief vom 8. Februar zeigt, daß dieser 
nicht nur den Klagen der beiden fortges6hickten Leute williges 
Ohr geliehen sondern auch den Sohn darüber zur Rede ge:
        

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