Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Karl Stauffer-Bern
Person:
Brahm, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3501153
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3502219
Jch nehme an, daß der Gatte wohlauf und munter 
und grüße Sie glückliches ;Ezlzepaar herzlich als Jhr hoch: 
achtungsooll ergebenster Stc1uffer. 
27. März 1886. 
Verehrteste Fraul 
Nachdem der Brief cachirt war, habe ich bemerkt, daß 
ich erstens den Plan nicht beigelegt und zweitens keinen 
Brief, sondern einen Gefchäfts3bericht an Sie abgesandt. 
Wollen Sie diese Thatsache gütigst entschuldigen mit der 
großen Last von Arbeit, die gegenwärtig auf mir ruht. 
Bis der Termin für die Ausstellung vorüber, habe ich jede 
Schublade meines ,,KöpfchensE so voll, daß gar nichts mehr 
hinein will. 
Mit bestem Gruß Jhr hochachtungsvokl ergebenster 
Stauffer. 
März 
1886. 
Verehrteste Fraul 
Als gewissenhafter Mann und Künstler sende ich 
Jhnen meinem gegebenen Versprechen gemäß, zwar nicht 
ein komplett radirtes Werk, aber einige Blätter daraus, 
einige Platten habe ich gleich nach der Herstellung wieder 
vernichtet, dummerweise, so daß ich selbst nur ein paar 
Probedrucke habe, deren ich mich nicht entäußern kann. Es 
scheint mir mehr als zweifelhaft, ob Sie sich für derartige 
Sachen interessiren, und, Sie sind weder zu Dank noch 
Komplimenten dadurch verpflichtet. Radirungen bieten 
eigentlich nur für den Jnteresse, welcher dieser Kunst nahe steht. 
Mit bestem Gruß an Sie und Gemahl verbleibe ich 
Dir reund atli er ebener 
O f schf eh g  Staufser Bern.
        

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