Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Albrecht Adam
Person:
Adam, Albrecht Holland, Hyacinth
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3490150
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3491563
Auch 
Italien. 
Also nach Italien, dem pamdiesischen Lande, dem krassi: 
schen Boden der Kunst, sollte ich nun kommen, an einem Hofe 
glänzenden Verhältnissen entgegengehenl Wie freuten sich meine 
Freunde, daß mir das Glück so günstig wart Wie wurde ich 
von so vielen um dasselbe beneidetl Ob es aber wirklich ein 
Glück war2 Die Zeit wird es lehrenl 
Am Morgen des 24. Oktober, nachdem ich schon Tags 
zuvor mein Gepäcke abgegeben, um es auf die für die Reise 
bestimmten Fourgons zu laden, begab ich mich in das schöne 
Palais Albert auf der Bastei, wo Prinz Eugen wohnte. An 
wenige Bedürfnisse gewöhnt, hatte ich nur meinen Mantelsack 
mit Zeichenmaterial, etwas Wäsche und mein Portefeuille bei 
mir. Ich wurde dem Obristen Triaire vorgestellt, einem Ad: 
jutantcn des Prinzen, der im Felde eine Art Hausmarschall 
war. Unter seiner Aegide sollte ich vorerst die Reise bis Klagen: 
furt zurücklegen. Er lud mich zu einem Gabelfrühstiick ein, an 
welchem auch ein Secretair Antheil nahm, ein gefälliger ange: 
nehmer Franzose, dem ich empfohlen wurde und der mein 
Reisegefährte sein sollte. 
 Eine schöne und bequeme Kalesche wartete unser im Hofe, 
und nun ging es fort in raschem Laufe über Wienerneustadt 
den steyerischen Gebirgen zu. 
Wer zum erstenmale die hohe See oder das Hochgebirge
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.