Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Was uns die Kunstgeschichte lehrt
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3479782
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3481721
X58 
Die deutsche Malerei der jiingftvergangenen Zeit 
lichtmalerei beginnen wollten, so müßten auch Claude 
Lorrain, Salvator Rosa, Rnisdael und Hobbema 
von ihr ausgeschlossen werden. Kein Kenner aber 
würde hierin 1nitthun. Tiermaler wie Paul Meyer: 
bund, Christoph Kröner, Otto Gebler, Gregor von 
Bochmann, HermannVaisch und Heinrich Zügel, der 
freilich den Übergang in die neueste Zeit mitgemacht 
hat, schließen sich jenen Landschaftern ebenbürtig 
an. Alle diese Meister halten wir für Künstler, die 
ein persönliches Verhältnis zur Natur haben. 
Die besten deutschen Bilduismaler der älteren 
Richtung wird man vollends nicht nach ihrer Stellung 
zum ,,FreilichtU beurteilen. Franz von Lenbach, dessen 
besondere historische Richtung schon gewürdigt worden 
ist, Heinrich von Angeli, Fritz, August Kaulbach, 
Gustav Richter, Leon Pohle und noch manche andere 
werden, wenn wir uns nicht täuschen, manche der 
sterblichen Menschen, die sie dargestellt haben, durch 
ihre Kunst unsterblich gemacht haben. 
Spärlich aber sind in der ganzen Richtung, von 
der wir reden, die deutschen Meister gesäet, die durch 
ihre ,,PersönlichkeitU den Begriff der Richtung zu 
Schanden machen. Einige wenige nur können wir 
dennoch nennen. Zunächst gehören zwei Meister un: 
bedingt hierher: Anselm Feuerbach und Gabriel Max. 
Jener ist der gesundere und unglücklichere, dieser der 
weniger gesunde, aber glücklichere. Beide werden in
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.