Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Was uns die Kunstgeschichte lehrt
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3479782
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3480209
Kunstanschauung 
gcschiki;t1ich2 
Die 
lang zu seiner Beschiimung in den Werkes der Kunst 
widerlegt findetU. 
Etwas anderes ist es mit der auf der Grundlage 
der Naturwissenschaften stehenden physiologischen 
Ästhetik, die nicht ,,aus allgemeinen Begriffen ver: 
nünstelttt. Jhr verdanken wir in der That schon 
eine Reihe tiefer Einblicke in die Gesetze des künst: 
lerischen Schaffens; und sie wird uns vermutlich 
noch eine Fülle wichtiger Aufschlüsse über das Wesen 
des Kunstschönen spenden. 
Was künstlerisch veranlagte Naturforscher, wie 
Helmholtz, Brücke und der Anatom Henke, um nur 
diese zu nennen, aufs diesem Gebiete entdeckt haben, 
kann nicht wieder in Vergessenheit geraten. Was 
wissenschaftlich begabte Künstler, wie Leonardo da Vinci, 
Diirer und neuerdings z. V. der Bildhauer Adolf 
Hildebrand Cdas Problem der Form in der bildenden 
Kunst. Straßburg 1893I in dieser Hinsicht festgestellt 
haben, wird für alle Zeiten feststehen. Auch manche 
Archäologen, Kunstgelehrte nnd Ästhetiker haben, durch 
Naturforscher und Künstler zum Sehen ungeleitet, 
schon manchen wertvollen Beitrag zur physiologischen 
Erkenntnis des Kunstschönen geliefert. Es versteht sich 
daher eigentlich von selbst, das; unserer Ansicht nach 
eine künstlerische Anschauung, die aus physiologische: 
Grundlage nach ewiggiltigen, inneren Gesetzen des 
Sehens und Darstellens forscht, nicht im Gegen:
        

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