Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bilder aus der neueren Kunstgeschichte
Person:
Springer, Anton
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3475622
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3476596
Die 
der 
Anfänge 
Renaifsance 
Italien. 
67 
Nobileque Alberti genug est: Catenaia mater: 
UncIe fernnt oirol0 nexas jnsigne catenas. 
Ex hat: stirpe fuit geometer tempore nostra, 
      
Egregius versu simu1 et serm0ne s01ut0. 
       
Qu0 sing nutaret 1ibertas au1sea libro. 
S. 32. Thermen des Titus. Außer Pjetro santi Barto1j7s 
Iiecueil de peintnres a11tiques, Paris 1757 find noch die Vest;igia de1le 
Terms di Tito e 10r0 interne pitture mit den Stichen nach S1nugliei 
vicz der Schilderung und Beurtheilung zu Grunde gelegt. 
S. 33. Nafaels antike Studien. Ueber das Urtheil des 
Paris vgl. Otto Jahn7s AblJandlung in den Berichten der k. sächsischen 
Gefellfch. d. Wissensch. I. .1849. S. 55. Das Vorbild für das Rafaelifche 
Blatt: der alte nnd der junge Satyr CLaIcdon 378I findet sich bei Zoäga, 
Bafßrilievi l. tav. 4., jenes für die Baechusara bei Bartoli, Adkniranda 
Taf. 44 oder auch bei Panofka, Bild1verke Taf. 12. Die gleiche Darstels 
lung enthält auch ein Elfenbeinrelief, abgeb. bei Buonarotti: 0sserv. s. a. 
medag1j0ni p. 314. Die fiegreichen Amorinen im Badezimmer Bibiena7s 
kommen in verwandter Schilderung außer auf einem antiken Wandgemtilde 
auch auf einer Sardonyxvafe in S. Petersburg vor. Für den Figuren; 
schmuä in den Loggien find folgende antike Kunstwerke maßgebend: für die 
Tritonenkämpfe lLandon 273 ff.J u. A. der Fries am Actäonfarkophage in 
Paris lClarac,1I, 208J, für die beiden Kampfbi1dertLandon 282J der 1836 
entdeckte Sarkophag von Theffalonich CClarac II, 117,AI und der Amazos 
nenfarkophag Glas. cap. IVJ, für den ruhenden Bacchus CLandon. 207J 
ein bei Zoöga CI, l1J pnblieirteg Nelief, für Pan und Chiron lLandon 
281J das Relief im Museum Pi0sClem. lV, 22. Auch Rafaelifche Hands 
zSichnungen und nach Rafaels Composttionen angefertigte Kupferstiihe ents 
halten zahlreiche Anklänge an autike Skulpturen. Man vergleiche z. B. 
die Ttinzergruppen in der Sammlung zu Windfor und in der Albertina 
ZU Wien mit Mus. Pi0sC1em. IV, 29, 30. Anoient. marb1es II, den Kns 
PiEtsiich Bonafone7s: Silen CLandon 156j mit Mag. Pios0lem. lV, 24; 
Amors Triumph, gestochen vom Meister mit dem Würfel mit Millin7s 
Gal. mythol. II, 32 n. f. w. Es braucht nicht erst betont zu werden, 
daß wir keineswegs in jedem Falle das wirklich von Rafael benutzte ans 
tike Vorbild bes1Hen Den Sarkophag von Thefsalonich konnte er z. B. 
nicht kennen, ob er den Medeafarkophag im Vatikan sah, dessen Haupts 
gestalt in einem Kupferstiche lLandon 466J wiederkehrt, ist nicht nachge.s 
wiefen. Die Entlehnung wurde oft durch Werke vermittelt, die theilweise 
seit Rafaels Zeit verloren gegangen find, was um so leichter geschehen
        

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