Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Freilicht!
Person:
Schölermann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3466492
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3466743
schn1uckU für Maler:Ateliers eine Berechtigung besiYen dürfien2 
Kostspielig eingerahmt, nur mit der Eile meßbare Stücken Lein: 
wand, brechend unter der Last der Farbe, bieten sich unserm 
staunenden Blick beim Besuch einer modernen Aus5stelIung dar. 
Hier kann man oft sagen: 
,,Es ragt das Riefenmaß der  Leinwand 
Weit über Menschliches hinaus1H 
Es ist gewiß eine der schwierigsten und zugleich Undanks 
barsten Aufgaben, über Kunstbegriffe genaue Definitionen zu 
geben. Aber wenn wir auf die Entstehung, auf die ersten 
Anfänge des P1einsair zuriickgreifen, so TJermögen wir vielleicht 
seinem Wesen, seiner Wahrheit so nahe wie möglich zu 
kommen und uns über den eigentlichen Sinn derselben etwas 
mehr Klarheit zu verschaffen.  
Diese ganze große Bewegung gründet sich zuerst auf die 
wohlgelungenen Versuche einiger talentooller Pariser Maler, 
welche sich an den hellen Frühlingss und Sommertagen 
in die reizende Umgegend der Hauptstadt begaben, zu Fang 
tainebleau, Versailles oder an den lieblichen Ufern der 
Seine ihre Staffelei aufschlagen und im offenen, möglichst 
hellen Lichte zu malen versuchten. 
,,AberU, wird man fragen, ,,ist denn nicht jeder Maler, 
der seine Studien in der Natur macht, im Grunde genommen 
PIeinsairsMaler2il  Wörtlich genommen freilich, aber 
P1einsair ist eben ausschließlich Hell:Malereil Hierin liegt 
der wesentliche Unterschied,  die Kraft, aber auch wiederum 
die Einseitigkeit dieser Richtung. 
Aber diese Versuche hatten Erfolg. So etwas Sonniges, 
Luftiges, Leuchtendes hatte man lange nicht gesehen. Es 
war der Reiz der Unmittelbarkeit in diesen Bildern, die zum 
Theil sogar ganz im Freien fertiggestellt worden waren. Es 
war Natur ,,aus erster HandU. Große Erfahrung im Farben:
        

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