Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
König Ludwig II. von Bayern und die Kunst
Person:
Kobell, Luise von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3455597
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3460109
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GeJehgeber der vorehrilklicheu Seil. 
Über der Galeric an der öftlicheu Seitenroand des Thronsaales, 
Neuschwanftein. 
und 
Text Fußboden in Marmormosaik, mit Typen 
des animalischen Reiches, ist ein Meisterwerk A. 
des vegetabilischen 
Detoma7s CWienJ. 
Die Kuppel des Thronsaales stellt das Himmelsgewölbe mit 
den Gestirnen dar, die soeben geschilderten Wände mit Heiligen und mit 
profanen Menschenkindern bilden das Mittelglied zwischen der lichten 
Höhe und der untergeordneten Tier: und Pflanzenwelt im Fußboden.  
Ein mächtiger Dreiklang, durch den die Kunst hier eindringlich auf 
den Beschauer wirkt.    
Die Von W. Hauschild gemalte Gudrunsage CFortsehnng der 
SigurdsageJ zieht im Vorplat;,e des 1V. Stockes mit all ihren er: 
habenen Schönheiten und.Greueln an uns vorüber. Schwermütig 
über Sigurds Tod, das Gesicht von dem. herabwallenden Witwen: 
schleier fast ganz verhüllt, ist Gudrun imBegriffe, das Rhein: 
land zu verlassen, um nach Dänemark zu der ihr befreun: 
deten Königstochter Thora zu reiten, Jhre blonden, jungen 
Gesährtinnen tummeln gewandt die prächtig gezäumten RosseZund 
blicken 4vcistohleneiwcise teilnehmend auf ihre Gebieterin; der Recke, 
der ihr Pferd führt, schaut grimmig darein. Sie selbst achtet nicht 
der Frauen und Männer, die ihr noch Abschiedsgrüße zurufen.  
        

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