Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstlerisches aus Briefen Friedrich Prellers des Älteren
Person:
Witting, Walther
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3454417
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3454615
einen besonderen Reiz, zumal er sich gerne und offen über seine 
Stimmungen bei der Arbeit und über diese selbst äußert. 
Otto Roquette hat in seinem liebevoll geschriebenen Lebens: 
bild PrellersVJ neben seinen persönlichen Erinnerungen und dem 
Material, das ihm die Familie zur Verfügung stellte, haupt: 
sächlich die an die alte Freundin des Hauses, die Malerin Frau 
Stordh gerichteten Briese benuZt, ein Umstand, der neben dem 
Vorteil der lückenlosen Vollständigkeit doch den Nachteil der 
Einseitigkeit in sich schließt: im briefliöhen Verkehr mit ihr, 
die seine Schülerin gewesen war, setzt er vieles als bekannt 
voraus, was er hier erwähnt, und manches, was ihn warm 
interessiert, wie z. B. Musik und Literatur, berührt er dort 
kaum. 
Die 100. Wiederkehr des Geburtstages Friedrich Prellers d.  
ist mir daher ein willkommener Anlaß, das vorliegende Büch: 
lein der Ossentlichkeit zu übergeben: es wird neben manchem 
bekannten dem Bilde des Meisters wohl den einen oder anderen 
nicht uninteressanten Zug hinzufügen, vor allem sein nahes 
inniges Verhältnis zur Musik, sein Jnteresse für alle anderen 
Gebiete der Kunst und sein Verständnis für deren Zusammen: 
gehörigkeit beleuchten. 
Es konnte mir nicht daraus ankommen, ein zusammen: 
hängendes Bild der 10 Jahre zu geben, da diese Zeit bei Roquette 
eingehend geschildert ist; mit geringen Ausnahmen unterdrückte 
ich bei der Auswahl alles Persönliche, was nicht künstlerisch 
interessante Ausblicke bietet, und war nur daraus bedacht, den 
Meister über die Kunst, über seine Auffassung derselben sprechen 
zu lassen und dadurch zu zeigen, wie selbständig und eigenartig 
er dachte, wie ernst seine Sinnesrichtung war und wie weit 
Frankfurt a. 
VI Friedrich Preller. Ein Lel1ensbild von Otto Roquctte, 
Literarische Anstalt, Mitten Z: Löhuing 1883.
        

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