Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schiffchenspitze
Person:
Frauberger, Tina
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3447018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3447497
Man versäume nie, die Knoten fest zusammenzustreifen, bevor man 
anschürzt. Es ist wichtig, weil es dazu beiträgt, daB eine Form 
wie die andere ausfällt, wenn die Knoten stets an Zahl richtig gemacht 
wurden. Sterne Z. B. müssen sich aufeinanderlegen lassen und so 
aufeinanderpassen, daB man glauben könnte, es sei nur ein Stern, 
und wären es selbst vier und mehr. 
Man 
lasse 
zwischen 
dem 
sch1uBknoten 
einer 
bcendeten 
Form 
und dem Anfang der nächsten keine Zwischenräume, damit Ringe 
und Bogen dicht anschlieBen. Nur wenn das immer beachtet wird, 
werden die Formen ihre Klarheit und strafiheit erhalten und auch 
beim 
Waschen 
behalten. 
Es gab eine Zeit, wo fast jede Dame die Arbeit kannte und auch 
lehren konnte, wenn sie Sie beherrschte. Denn sie ist wirklich nicht 
schwer, setzt aber Gewissenhaftigkeit, groBe Sauberkeit, flinkes Arbeis 
ten ohne nervöses Hasten voraus. Nur Ruhe und Geduld zeitigen 
ein rasches Arbeiten ganz Von selbst. 
Wenn bei irgendeiner Arbeit der Satz: ,,Probiere11 geht über 
studierenH überhaupt Geltung hat, so ist das bei der schiffchens 
arbeit der Fall. 
Anmerkung. Das Wenden und Weehse1n : W.sVV. ist bei den Bei 
sehreibungen der neuen Muster nicht mehr angegeben, auch das Zuziehen 
: Zz. nicht mehr. Wer die Arbeit kennt und meine Muster aus dem 
I. Band nachgearbeitet hat, dem genügen Abbildung und Icn0tenzah1s 
angaben, um ein Muster auszuführen.
        

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