Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schiffchenspitze
Person:
Frauberger, Tina
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3445346
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3445734
von Kleidern, zum Durchziehen von Schnüren gemacht. Das sind 
übrigens nur Vermutungen, denn mit solchen großen Schiffchen her- 
gestellte Arbeiten aus dem I8. Jahrhundert habe ich bis jetzt nir- 
gendwo finden können. Ältere Schiffchen, sehr große und kleine, aus 
Elfenbein, Perlmutter und Schildpatt, mit allerlei Verzierungen, mit 
Lackmalerei, mit Gold und Edelsteinen geschmückt, haben sich aber 
Fig. 3. Madame Härault und Madame de Sechelle. 
Gemalt von De Cannontelle. 
(Aus "Die Mode im 18 Jahrhundert", Verlag von F. Bruckmann. München.) 
erhalten. Auch bei den Porträten ist es wieder das Werkzeug, welches 
beweist, daß sich die Darstellung auf die Schiffchenarbeit bezieht; 
aber wir sehen nicht, wie die Arbeit ausgesehen hat. Ich will aber 
doch hervorheben, daß die Schiffchenarbeit, die zwar von Deutsch- 
land ausgeht, erst in Frankreich zur Lieblingstätigkeit der Königinnen 
und der Vornehmen des Landes erhoben worden ist, als königliche 
Kunst in königlicher Gunst. 
„Die Arbeit", schreibt mir L. Metman, Conservator des Musee 
des Arts decoratifs in Paris, "wurde im I8. Jahrhundert leidenschaft-
        

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